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Digitalisierung

Ein Schritt zum papierlosen Labor

Neues elektronisches Labortagebuch soll die Sicherung und den Austausch von Forschungsergebnissen im Konzern erleichtern.

Die Digitalisierung kommt in die Labore von Evonik: Ein elektronisches Labortagebuch wird im Rahmen eines Pilotprojekts mit 60 Teilnehmern auf Herz und Nieren geprüft. Die Vorteile: Forschungsergebnisse können mit der neuen Software effizienter und einfacher dokumentiert und wiedergefunden werden. Der Austausch in Kooperationsprojekten zwischen Evonik-Einheiten ist möglich - wie auch die Einbindung von einer Vielzahl von Laborgeräten. So ist das Knowhow für Evonik langfristig gesichert. Innovationen sind schneller möglich, da Barrieren sinken. Zum Beispiel wird die Verwaltungsarbeit der Evonik-Wissenschaftler durch mehr Effizienz in der Planung, Durchführung, Ressourcenverwaltung und Dokumentation deutlich verkürzt. Durch den Austausch über die Software können die Wissenschaftler von den Forschungsergebnissen der Kollegen lernen und sich unkompliziert austauschen. Ein elektronischer Workflow reduziert gleichzeitig das Papieraufkommen.

"Als innovatives Spezialchemieunternehmen müssen wir auch in der Laborsoftware an der Spitze sein. Dies wollen wir mit dem neuen elektronischen Labortagebuch Evonik Smart Lab sicherstellen", sagt Dr. Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer von Evonik. Damit ein zielgerichteter Einsatz im Test möglich ist, passen Testuser die Software bei Workshops in Essen, Marl, Hanau, Piscataway und Allentown an die unterschiedlichen Labortypen an. Bei einer positiven Bewertung durch die Testuser wird das Evonik Smart Lab ab 2018 in den Laboren von Evonik eingeführt.