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Black & White gegen Flecken


Wer zum Deodorant greift, erwartet, dass es viele Stunden effektiv wirkt. Angenehm duftet. Hautverträglich ist. Und bitte keinerlei Flecken auf der Kleidung hinterlässt. Eine neue Generation moderner Deos erfüllt solche Ansprüche: Für den Kosmetikkonzern Beiersdorf gingen die Experten von Evonik Industries ins Prüflabor, hier wurde gemeinsam geforscht. Heute schützt eine innovative Kombination aus sorgfältig getesteten Inhaltsstoffen nicht nur sicher vor Schweiß, sondern endlich auch vor Verfärbung der Textilien.


Teure Designerbluse, schönes weißes Gewebe. Ein gerne getragenes Lieblingsteil. Aber mit jeder Wäsche werden gelbliche Flecken im Achselbereich deutlich sichtbarer. Das ist einfach nur ärgerlich. Doch woran liegt es? Reste und Abfärbung vom Deo, das man täglich benutzt. Deshalb darauf verzichten? Für viele Verbraucher ist das ein lästiges Problem. In Internet-Foren geben sie sich raffinierte Tipps, wie diese Flecken, die ihre Kleidung auf Dauer ruinieren, wieder entfernt werden können. Mit Zitrone, einer sprudelnden Kopfschmerztablette oder Backpulver. Alles wenig zufrieden stellend. Und guter Grund für die Hersteller von Deodorants, die genauen Ursachen der Verfleckung zu erforschen – und bessere Lösungen zu bieten.

Der Hamburger Kosmetikkonzern Beierdorf war hier der erste, dem das gelang. Sein "NIVEA Invisible for Black & White" Deodorant setzt auf eine neue Formel und hinterlässt weniger weiße Rückstände auf dunklen Stoffen, vermindert gleichzeitig das Entstehen gelblicher Flecken auf hellen Textilien. Hinter dem Erfolg des revolutionären NIVEA Deos steckt ein ungewöhnliches Vorgehen: Kundenintegration von Anfang an! Obwohl sonst die Entwicklung neuer Hautpflegeprodukte in der Branche eines der best gehüteten Geheimnisse ist.

"Wir mussten schließlich verstehen, wie Deo, Schweiß, Hautfett und Bakterien auf der einen Seite mit Textilien, auf der anderen mit den Waschmitteln reagieren", so Dr. Stefan Biel von Prototyping, Beiersdorf. Bei der Suche nach den Fleckenursachen war deshalb Unterstützung aus dem Bereich Textilreinigung unverzichtbar, hier durch das renommierte Hohenstein Institut. Besonders komplex waren diesmal auch die Koordination und die Suche nach den richtigen Wirkstoffen – deshalb entschied sich Beiersdorf, von Anfang an Evonik mit ins Entwicklungsteam zu holen. Denn die Experten im Geschäftsgebiet Personal Care von Evonik kennen sich in der Rezeptur der Deo-Produkte aus und liefern für NIVEA bereits Rohstoffe wie z.B. kosmetische Öle und Emulgatoren. Und das Geschäftsgebiet Household Care von Evonik hat zudem jahrelange Erfahrung bei Textilausrüstungen, z.B. Weichspülern. Das nötige Know-how also in Kosmetik – und Textilien.

Weißen und gelben Flecken auf der Spur

Gemeinsam geforscht wurde in einem der größten Hautforschungszentren Deutschlands, bei Beiersdorf in Hamburg. Die Wissenschaftler entwickelten ein spezielles Verfahren, das im Labor die Bedingungen nachstellt, unter denen die Verfärbungen entstehen. "Die weißen Rückstände im Achselbereich werden hauptsächlich durch die aktiven Inhaltsstoffe der Anti-Transpirant- Deodorants, die Aluminumsalze, hervorgerufen", erklärt Biel. Für schwarze Textilien wurde schnell eine Lösung gefunden. "Hier haben wir eine spezielle Technologie – die Aluminiumsalze werden in einer Emulsion gelöst und mit Ölen ummantelt, die die Rückstände unsichtbar machen."

Komplizierter sind die gelben Flecken. Die Verfärbung ist das Ergebnis einer chemischen Reaktion. "Der Schweiß und die Deowirkstoffe reagieren in der Waschmaschine mit den Tensiden des Waschmittels", so die Chemikerin Dr. Susann Wiechers von Evonik. "Und im Zusammenspiel mit den Lipiden, dem Körperfett, entstehen gelbliche Ablagerungen, die in den Fasern hängen bleiben." Durch Tests an Probanden war schnell klar: Jeder, der Anti-Transpirants nutzt, bekommt sie irgendwann – die ungeliebten Flecken auf der Kleidung. Wie schnell und stark, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Hier kommt es auf die Zusammensetzung und die Stärke des Schwitzens sowie den Ölgehalt der Haut an.

Erkenntnis der Textilforschung: Baumwollfasern ziehen fremde Substanzen besonders gut an und binden sie. Mit jeder Wäsche verfärbt und verhärtet sich das Material mehr. "Diese hartnäckigen Verfärbungen lassen sich nicht herauswaschen", so Dr. Jan Beringer vom Hohenstein Institut. "Und das Textil wird irgendwann extrem unansehnlich."

Alles eine Frage des richtigen Wirkstoffes

Die Idee der beteiligten Forscher: einen bestimmten Wirkstoff zu suchen, der die Textilien sicher schützt – und den in die NIVEA Deoformel zu integrieren. "Dazu lieferten wir einen ganzen Strauß möglicher Rohstoffe und Strukturen", so Dr. Susann Wiechers von Evonik. "Die akribische Suche hat sich gelohnt. Eine ganz bestimmte Verbindung zeigt genau die erhoffte Wirkung. Der Wirkstoff legt sich schützend um das Textil – noch bevor die Verfleckung es erreichen kann."

Den Forschern ist es auch gelungen, den neuen Wirkstoff zusammen mit der anderen Technologie gegen weiße Rückstände in stabile, hautfreundliche Deoformulierungen zu integrieren – ob im Stick, als Spray oder Roll-On. Eben NIVEA Invisible for Black & White Deo. So bleibt die schöne Designerbluse heute weiß. An allen Stellen.

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