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Schaufeln und sparen


Ob spektakuläre Wolkenkratzer, Offshore-Windparks auf hoher See oder mehrspurige Autobahnen: Ohne hydraulikbetriebene Baumaschinen geht heute vieles nicht mehr. Aber beim Thema Effizienz geht noch einiges – wie die Testreihen für die neue Additivtechnologie DYNAVIS® von Evonik Industries beweisen.


Unermüdlich fressen sich die sechs gelben Zähne in die gewaltige Masse aus Steinen und Geröll und reißen tiefe Löcher in die Halde. Innerhalb von Sekunden schwenkt die große Schaufel hinüber auf den Weg und kippt ihre Ladung in den Bauch des LKWs. Immer wieder gräbt sich der Bagger in die Erde. Schaufeln, heben, schwenken, kippen. Die Hydraulik des gelb-schwarzen Monsters muss Schwerstarbeit verrichten, bis sein Fahrer, Friedel Brandt, ihn in die Ruheposition bugsiert. Mit einem letzten Ächzen kommt der Bagger zum Stillstand. Wieder ist ein Test vorbei. Und einmal mehr hat sich DYNAVIS® als wesentliche Additivtechnologie für Hydrauliköle gezeigt.

Testreihen durchgeführt, Vorteile bestätigt

Zufrieden klettert Brandt im Steinbruch Hackenheim nahe Bad Kreuznach aus dem Führerhaus. Er ist Herr über 26 Tonnen, 200 PS und zwei Hydraulikpumpen mit jeweils 350 Bar Betriebsdruck. "Ich merke sofort, was ein gutes und was ein schlechtes Öl ist. Das ist bei mir angeboren." Seit über 30 Jahren sitzt der mittlerweile 50-jährige auf dem Bock. Der Baugeräteführer hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Für Evonik führt er seit gut einem Jahr verschiedene Testreihen durch. Sie dokumentieren die Leistungsfähigkeit von Hydraulikflüssigkeiten mit der DYNAVIS® Technologie.
Hydraulikfluide arbeiten optimal nur in einem bestimmten Temperaturfenster. Im kalten Zustand sowie mit steigender Arbeitstemperatur verringert sich die Leistung der Baumaschine. Bei rund 90 Grad Celsius kommen viele Öle an ihre Grenzen. Baumaschinen lassen sich schwerer steuern - im schlimmsten Fall gar nicht mehr, weil das Öl zu dünn wird. Dies kann eine Baustelle zum Erliegen bringen. Ein Horrorszenario für jeden Bauunternehmer!

Bessere Effizienz, weniger CO2 Emissionen

Die DYNAVIS® Technologie ermöglicht eine breitere Arbeitstemperatur der Hydraulikflüssigkeiten. Die Hydraulikbefehle des Maschinenführers werden schneller ausgeführt, und dies auch noch bei sehr anspruchsvollen Bedingungen. Leistung und Kraftstoffeffizienz nehmen zu, die CO2-Emissionen sinken. Um über fünf Prozent kann DYNAVIS® die Effizienz von Hydraulikmaschinen erhöhen. "Es ist ein enormer Unterschied, ob ich in einem Zeitfenster 80 oder vielleicht 100 Hydraulikbewegungen ausführen kann", sagt Brandt.
Die neue DYNAVIS® Technologie setzt sich am Markt durch. "Wir sind mit allen großen Mineralölkonzernen im Geschäft – unter anderem mit TOTAL", sagt Dr. Oliver Eyrisch, verantwortlich für das globale Marketing von DYNAVIS®. Der französische Ölmulti führt aktuell ein Hochleistungs-Hydraulikfluid der neuesten Generation mit Öladditiven von Evonik ein. "Dabei greifen wir auf unsere jahrzehntelange Erfahrung und unsere stark integrierte Technologieplattformen zurück. DYNAVIS® ist wie ein Gütesiegel. Damit erobern wir neue Anwendungen und Märkte, beispielsweise im Bergbau, bei industriellen Anwendungen wie der Spritzgusstechnik oder sogar für Maschinen zur Reisernte."
Friedel Brandt sieht dies alles ganz pragmatisch. "Ich mache mit DYNAVIS® täglich eine oder anderthalb Stunden gut. Wenn ich deshalb jeden Tag 20 bis 30 Liter Sprit einspare, ist das doch ganz prima." Recht hat er.

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