Die Stiftung Rebikoff-Niggeler

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Die Fundação Rebikoff-Niggeler – also die Stiftung Rebikoff-Niggeler – wurde 1994 von dem Deutschen Joachim Jakobsen auf der Azoreninsel Faial gegründet und im Jahr 2000 von der Regierung der Azoren als gemeinnützig anerkannt. Sie setzt das Erbe der Unterwasserpioniere Dimitri Rebikoff und Ada Rebikoff-Niggeler fort.


Der 1921 in Paris geborene und 1997 in Florida verstorbene Dimitri Rebikoff machte bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der Kamera- und Tauchtechnik. Er erfand den Elektronenblitz, ein Gerät zur Messung von Farbtemperaturen, verschiedene Kamerasysteme aber etwa auch den ersten von der Wasseroberfläche zu steuernden Tauchroboter. Rebikoff lieferte sich über Jahrzehnte einen wissenschaftlichen Wettbewerb mit Jacques Cousteau und war dabei nicht minder erfolgreich.
Ada Niggeler wurde 1913 im schweizerischen Grossaffoltern geboren. Sie war eine bekannte Fotografin, die Personen, Landschaften und Natur fotografierte und Fotoreportagen erstellte. 1951 verlegte sie zusammen mit ihrem Mann Dimitri Rebikoff ihr Arbeitsfeld auf das Tauchen und die Kameraarbeit unter Wasser. Sie starb mit 98 Jahren.
Die Fundação Rebikoff-Niggeler hat sich die Erforschung der Unterwasserwelt vor den Azoren zum Ziel gesetzt. Die Stiftung und die für sie handelnden Personen verfügen über große Erfahrungen und Fachwissen im Bereich der Tiefseetauchfahrt. Hinter der Stiftung und dem Projekt Lula 1000 stehen das Ehepaar Kirsten und Joachim Jakobsen. Sie setzen die Forscherdynastie fort. Joachim Jakobsens Vater war einer der engsten Mitarbeiter von Dimitri Rebikoff. "Ich war von klein auf dabei. Rebikoff war mein technischer Vater", erläutert Jakobsen. Forscher-Gen, Neugier und Freiheitsdrang wurden ihm damit schon früh ins Bewusstsein gerückt. Er wollte schon als Kind ein U-Boot bauen. Später konzipierte er die Lula 500 und nun innerhalb von drei Jahren die vom Germanischen Lloyd klassifizierte Lula 1000.