Corporate Governance

Verantwortung

Evonik Industries


Als weltweit agierendes Unternehmen gilt es, die vielen unterschiedlichen gesetzlichen und kulturellen Rahmenbedingungen einzuhalten.


Organe der Evonik Industries AG

Charakteristisch für das deutsche Corporate-Governance-System und damit Grundlage für die Corporate-Governance-Struktur von Evonik ist die Trennung der Funktionen "Leitung" und "Überwachung" in zwei unterschiedliche Organe, den Vorstand einerseits und den Aufsichtsrat andererseits.
Der Evonik-Aufsichtsrat tagt regelmäßig und steht über seinen Vorsitzenden im permanenten Dialog mit dem Vorstand. Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, den Vorstand zu überwachen und zu beraten. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat regelmäßig unter anderem über die Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung und die strategische Ausrichtung zu berichten. Eine Besonderheit des deutschen Systems ist die Mitbestimmung der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat. Das Kontrollgremium besteht bei Evonik aus 20 Mitgliedern und ist paritätisch besetzt. Gemäß dem Mitbestimmungsgesetz wählen die Mitarbeiter im Regelfall Delegierte, die sodann die zehn Vertreter der Arbeitnehmer in den Aufsichtsrat wählen. Unter diesen befinden sich derzeit auch drei Gewerkschaftsvertreter. Laut Geschäftsordnung des Aufsichtsrats gilt für alle Beschlussfassungen das Mehrheitsprinzip, soweit nicht zwingend etwas anderes bestimmt ist.
In Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie gemäß seiner Geschäftsordnung hat der Aufsichtsrat von Evonik derzeit fünf Ausschüsse eingerichtet: den gesetzlich verbindlichen Vermittlungsausschuss, den Präsidialausschuss, den Finanz- und Investitionsausschuss, den Prüfungsausschuss sowie den Nominierungsausschuss.
Das dritte nach dem Aktiengesetz zwingende Organ einer Aktiengesellschaft ist die Hauptversammlung, in welcher die Aktionäre ihre Rechte ausüben.

Evonik bekennt sich zum Deutschen Corporate Governance Kodex

Den Ausgangspunkt für die Sicherstellung einer verantwortungsbewussten, auf nachhaltige Wertsteigerung ausgerichteten Leitung und Kontrolle des Unternehmens bildet für Evonik - neben der Befolgung der gesetzlichen Normen des Aktiengesetzes - die Anerkennung des Deutschen Corporate Governance Kodex ("Kodex").
Der von der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" verabschiedete Kodex beinhaltet neben wesentlichen gesetzlichen Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften auch national und international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung in Form von Empfehlungen und Anregungen. Der Kodex hat zum Ziel, das deutsche Corporate-Governance-System transparent und nachvollziehbar zu machen, um somit das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften zu fördern.
Vorstand und Aufsichtsrat von Evonik identifizieren sich mit den Zielen des Kodex.