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Sicherheit
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Sicherheit im umfassenden Sinne hat für Evonik höchste Priorität.


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Sicherheit

Sicherheit im umfassenden Sinne hat für Evonik höchste Priorität. Dies gilt für unsere Mitarbeiter an ihren Arbeitsplätzen, das Betreiben unserer Produktionsanlagen sowie den Transport und Gebrauch unserer Produkte gleichermaßen. Risiken in diesen Bereichen reduzieren wir planvoll und systematisch.

Arbeitssicherheit

Arbeitssicherheit
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Unfallhäufigkeit nach Geschäftsfeldern
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Bei der Arbeitssicherheit konnten wir unsere Performance nochmals steigern: Die Unfallhäufigkeit (Anzahl der Arbeitsunfälle eigener Mitarbeiter pro eine Million Arbeitsstunden) der fortgeführten Aktivitäten (ohne Energie) verbesserte sich von 2,3 auf 2,1. Im Geschäftsfeld Chemie haben wir unser selbst gesetztes Ziel, die Unfallhäufigkeit bis 2014 auf 1,5 zu senken bereits erreicht. 2010 lag die Kennzahl erneut unter diesem Wert. Bei unserer Beteiligung Immobilien wollen wir die Unfallhäufigkeit bis 2014 auf 2,0 senken. Bei der Umsetzung dieses Ziels befinden wir uns im Zielkorridor.

Im Berichtsjahr war kein tödlicher Arbeitsunfall eines Evonik-Mitarbeiters oder eines Fremdfirmenmitarbeiters zu verzeichnen. Darüber hinaus sind wir auch von tödlichen Wegeunfällen - auf dem Weg von und zur Arbeit sowie auf Dienstreisen - frei geblieben. Allerdings trugen am Standort Yingkou in China ein eigener Mitarbeiter bei einem Unfall mit einem Gabelstapler sowie am Standort Weissenstein in Österreich ein Fremdfirmenmitarbeiter bei Gleisbauarbeiten jeweils bleibende Schäden davon. Die Lehren aus Unfällen werden aufgearbeitet und breit im Unternehmen kommuniziert.

Anlagensicherheit

Der sichere und zuverlässige Betrieb der Produktionsanlagen ist von elementarer Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter, die Anwohner an unseren Standorten und damit auch für unseren Geschäftserfolg. Ziel ist es, die Anlagensicherheit kontinuierlich zu verbessern und so die Anzahl von Ereignissen mit Stofffreisetzungen, Bränden oder Explosionen weiter zu verringern.

Um dies zu erreichen und bereits Ereignisse mit geringen oder keinen Schäden zu vermeiden, erfasst Evonik im Geschäftsfeld Chemie seit drei Jahren solche Ereignisse systematisch. Ziel ist es, aus diesen Vorfällen Lehren zu ziehen und sie zielgerichtet vermeiden zu können. Schon im Jahr 2008 führten wir daher erstmalig eine Kennzahl Anlagensicherheit ein, mit der auch geringere, nicht gegenüber den Behörden meldepflichtige Stoffe systematisch beschrieben werden.

Die Kennzahl Anlagensicherheit erfasst ungewollte Stofffreisetzungen aus Apparaten, Behältern oder Rohrleitungen, und zwar auch dann, wenn die Stofffreisetzungen aufgefangen wurden oder keine Schäden verursachten. Für Stofffreisetzungen gelten Berichtsschwellen von 5 Kilogramm für giftige Gase, 25 Kilogramm für giftige Flüssigkeiten und 100 Kilogramm für alle anderen Gefahrstoffe. Kleinere Brände und Explosionen werden ab Schäden von 20.000 € erfasst, bei Umweltschäden, Belästigung oder Warnung der Nachbarschaft auch bei geringeren Mengen oder Schäden. Mit den Erfassungskriterien orientieren wir uns an Empfehlungen internationaler Verbände und Institutionen.

Transportsicherheit

Transportsicherheit
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Ausgehende Güter, Gefahrgut
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Ausgehende Güter, Sonstige
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Im Rahmen der Responsible-Care-Initiative fördert Evonik die Transportsicherheit kontinuierlich. Unsere Spediteure wählen wir anhand eines speziellen Logistikdienstleister-Anforderungsprofils aus. Alle Dienstleister müssen versichern, die darin verankerten Standards einzuhalten. Stellen wir Verstöße gegen diese Regeln fest, erhält der betroffene Dienstleister sofort eine schlechtere Bewertung durch Evonik und muss nachbessern.

Das Logistikdienstleister-Anforderungsprofil setzt das "Safety Quality Assessment System" (SQAS) des europäischen Chemieverbandes CEFIC um. Kriterien aus den Bereichen Qualität, Umweltschutz, Sicherheit und Security bilden die Grundlage einer firmenspezifischen Dienstleisterbewertung bei gleichzeitiger Prüfung auf Einhaltung gesetzlicher und branchenspezifischer Anforderungen und Normen.

Konzernsicherheit

Um auf die internationalen und insbesondere europäischen Security-Anforderungen zum Schutz vor kriminellen oder terroristischen Angriffen besser vorbereitet zu sein, etablierten wir im Jahr 2010 ein Verfahren zum Schutz der Versorgungsketten mit unterstützenden Leitfäden zum Schutz von Standorten und Transporten. Sicherungsmanager in den Geschäftsbereichen sorgen dafür, dass Sicherungspläne und Maßnahmen für kritische Bereiche und Stoffe vorhanden sind. Zum Schutz international reisender und entsendeter Mitarbeiter ist das Evonik-Notfallmanagement und Hilfeleistungssystem jetzt auch auf sicherheitsrelevante Vorfälle erweitert worden. Auch der neu eingerichtete und geschulte Krisenstab auf Konzernebene trägt zur Vorbereitung bei.

 
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