Läuft wie

Geschmiert

 

Wo Reibung entsteht, drohen Energieverlust und Verschleiß. Durch den Einsatz von Schmierstoffen kann solchen Schäden entgegengewirkt werden. Hochleistungsadditive sorgen dafür, dass weniger Energie durch Reibung verloren geht und Maschinen länger leben.

Reibung ist ein unsichtbarer Energiefresser. Denn um den Reibungswiderstand zwischen zwei Flächen zu überwinden, ist Energie vonnöten. Für Maschinen bedeutet das: Sie brauchen mehr Kraftstoff. Weltweit gehen so durch Reibung rund 100 Millionen Terajoule pro Jahr verloren.

Weltweiter Energieverbrauch

549 Millionen Terajoule

Test

Verlust durch Reibung

15 bis 25 Prozent

Was kann man dagegen tun? Wie lässt sich die Reibung so verringern, dass Energie gespart wird? Eine Antwort gibt die Tribologie, die Wissenschaft der Reibung: Schmierstoffe sind der Schlüssel zum Erfolg. Denn durch Schmieröle und -fette kann ein Teil des Energieverlusts verringert werden.

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11 %

des weltweiten Energieverlusts durch Reibung können in Privathaushalten eingespart werden.

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11 %

kann die Industrie sparen.

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18 %

des Verlusts können Fahrzeuge sparen.

Schmierstoffe werden in unterschiedlichen Bereichen verwendet: für industrielle Baumaschinen, Bagger, Autos und sogar für Windräder. Die mit Abstand meisten Schmierstoffe finden sich in Ölen für Kraftfahrzeuge.

56%

Kfz-Öle

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10%

Prozessöle

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3%

Fette

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26%

industrielle Öle

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5%

Metallbearbeitungsfluide und Korrosionsschutzöle

Wie Schmierstoffe die Effizienz und Nachhaltigkeit der Technik erhöhen, lässt sich daher gut am gewöhnlichen Kfz-Motor demonstrieren. Man muss sich das Innere dieses Motors wie ein Zahnrad vorstellen, bei dem die metallenen Rotoren stetig aneinanderreiben.

Engine Engine

Das perfekte Schmieröl unterdrückt Reibung, damit Rotoren sich nicht so schnell abnutzen, ist in weitem Temperaturbereich einsetzbar und spart Kraftstoff.

 

Es kommt darauf an, dass das Öl weder zu dick- noch zu dünnflüssig ist. Und genau an diesem Punkt kommen Schmierstoffadditive ins Spiel: Durch die Beigabe von Viskositätsindexverbesserern wird zum Beispiel die Zähflüssigkeit im Öl stabil gehalten – auch bei extremem Wetter.

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Sibirien, Russland
-18 Grad Celsius
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Sibirien
gear

Die unbarmherzige Kälte der sibirischen Tundra macht dem Auto zu schaffen. Das Motoröl wird dickflüssig und zäh. Folge: Für die erhöhte Reibung muss mehr Benzin aufgewandt werden. Schmierstoffadditive schaffen Abhilfe: Die Viskosität bleibt auch bei härtester Witterung konstant. Das Benzin im Tank reicht bis zur nächsten Stadt. Die Gefahr, in der einsamen Steppe zu stranden, ist fürs Erste gebannt.

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Sibirien, Russland
-18 Grad Celsius
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Nevada, USA
43 Grad Celsius
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Nevada
motor

Die endlose Weite der Wüste, brütende Hitze – eine echte Kraftprobe für den Motor. Ohne die Zugabe von Schmierstoffen droht Verschleiß: Das Öl wird zu dünnflüssig, sodass das Metall zu sehr aneinanderreibt. Damit der Motor den Wüstentrip langfristig gut wegsteckt, benötigt er Schmierstoffadditive, die dem Öl die Dickflüssigkeit zurückgeben.

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Nevada, USA
43 Grad Celsius
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Nevada, USA
43 Grad Celsius
Nevada
motor

Die endlose Weite der Wüste, brütende Hitze – eine echte Kraftprobe für den Motor. Ohne die Zugabe von Schmierstoffen droht Verschleiß: Das Öl wird zu dünnflüssig, sodass das Metall zu sehr aneinanderreibt. Damit der Motor den Wüstentrip langfristig gut wegsteckt, benötigt er Schmierstoffadditive, die dem Öl die Dickflüssigkeit zurückgeben.

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Sibirien, Russland
-18 Grad Celsius
Sibirien
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Die unbarmherzige Kälte der sibirischen Tundra macht dem Auto zu schaffen. Das Motoröl wird dickflüssig und zäh. Folge: Für die erhöhte Reibung muss mehr Benzin aufgewandt werden. Schmierstoffadditive schaffen Abhilfe: Die Viskosität bleibt auch bei härtester Witterung konstant. Das Benzin im Tank reicht bis zur nächsten Stadt. Die Gefahr, in der einsamen Steppe zu stranden, ist fürs Erste gebannt.

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Additive verleihen Schmierstoffen ihre charakteristischen Eigenschaften und sorgen damit dafür, dass sowohl der Geldbeutel des Verbrauchers als auch die Umwelt geschont wird. Mit der Additivtechnologie  DRIVON™ optimiert Evonik Motor- und Getriebeöle, NUFLUX™ sorgt für mehr Effizienz bei industriellen Getriebeölen und die DYNAVIS® Technologie holt aus Hydraulikölen in Baumaschinen mehr Leistung heraus. Produkte der Marke VISCOPLEX®  dienen darüber hinaus u.a. als Kaltfließverbesserer im Biodiesel und als Entparaffinierungshilfsmittel für Rohöle.

 

Neben der Verringerung von Reibung haben Schmierstoffe damit auch noch andere Aufgaben – sie kühlen, dichten ab, dämpfen Schwingungen und unterstützen die Kraftübertragung. Deshalb treffen die schmierigen Helfer auf eine große globale Nachfrage. Weltweit wurden allein 2015 insgesamt 35,6 Millionen Tonnen verkauft. Größter Abnehmer ist die Region Asien-Pazifik: Dort wächst der Bedarf an Schmierstoffen stetig.

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19%

Nordamerika

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9%

Lateinamerika

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10%

Europa

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9%

Osteuropa

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5%

Naher Osten

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6%

Afrika

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42%

Asien-Pazifik

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Wo Reibungsverluste sinken, warten lukrative Märkte. Um diesen Trend aktiv mitzugestalten, hat Evonik das Kompetenzzentrum Friction & Motion aufgebaut. Dort arbeiten Forscher daran, dass die Maschinen der Zukunft noch besser geschmiert laufen.