Quelle: Alexas_Fotos/Pixabay
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Produkte & Lösungen

Die Chemie hilft

Gut versorgt

Einige Dinge waren zu Beginn der Corona-Krise besonders begehrt: Seife und Desinfektionsmittel, Tütensuppen und Dosenravioli oder auch Toilettenpapier zum Beispiel. In kurzer Zeit haben Hersteller ihre Produktion hochgefahren, um den gestiegenen Bedarf zu stillen. Viele von ihnen nutzen Rohstoffe von Evonik.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus haben sich die Einkaufsgewohnheiten vieler Menschen geändert. Im März landeten neben Desinfektionsmitteln und Seife auch Gemüsekonserven, Toilettenpapier und Kondome besonders häufig in den Einkaufswagen der Supermarktkunden, wie das Statistische Bundesamt beobachtet hat.

Quelle: Statistisches Bundesamt
Quelle: Statistisches Bundesamt

Evonik produziert nichts davon. Aber die Produkte des Unternehmens geben vielen Dingen des alltäglichen Bedarfs den entscheidenden Kick.

Seife: Seife ist nicht einfach nur Seife. Sie setzt sich aus zahlreichen Inhaltsstoffen zusammen. Evonik beliefert seine Kunden mit schonenden Tensiden, hautpflegenden und rückfettenden Wirkstoffen und vielen anderen leistungsfähigen Zusatzstoffen für vielfältige Anwendungen für jeden Hauttypen.

Desinfektionsmittel: Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, alkoholischen Handdesinfektionsmitteln eine kleine Menge Wasserstoffperoxid beizumischen. Der Aktivsauerstoff gewährleistet, dass das Desinfektionsmittel selbst keimfrei bleibt und lange genutzt werden kann.

Tütensuppen: Kieselsäuren von Evonik sorgen dafür, dass die Pulver gut rieseln und sich leicht verarbeiten lassen. So landet von jeder der pulverisierten Zutaten immer genau die richtige Menge in jeder einzelnen Tüte. Daheim verhindern die Kieselsäuren übrigens, dass das Pulver in der Tüte wieder verklumpt, wodurch sich die Suppe im Nu anrühren lässt.

Gemüsekonserven: Eine hauchdünne Polyurethan-Lackschicht auf der Innenseite vieler Dosen verhindert, dass der Inhalt das Blech angreift und Metall-Ionen ins Essen gelangen. Hochmolekulare Polyesterharze und Vernetzer von Evonik sind für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen. Mit ihnen lässt sich für jede Anwendung die richtige Balance zwischen Flexibilität, Härte und Widerstandsfähigkeit maßschneidern.

Milchprodukte: Hygiene ist beim Abfüllen von haltbaren Lebensmitteln von überragender Bedeutung. Damit Milch, Joghurt und Co. möglichst lange frisch bleiben, spülen viele Hersteller die Behältnisse noch einmal mit Wasserstoffperoxid aus, bevor das Lebensmittel eingefüllt wird. Bei diesem Vorgang, dem aspetischen Abfüllen, tötet der Aktivsauerstoff alle eventuell vorhandenen Keime ab. Übrigens: Auch beim Genießen zu Hause hilft Evonik-Technologie. Dort sorgen nämlich spezielle Bindemittel für Heißsiegellacke dafür, dass der Deckel vom Joghurtbecher, der das Produkt bisher sicher und fest verschlossen hat, sich angenehm und gleichmäßig öffnen lässt.

Toilettenpapier: Bei der Herstellung von Toilettenpapier wird Wasserstoffperoxid als universelles Bleichmittel eingesetzt. Das Mittel ermöglicht eine hohe Helligkeit sowie eine hohe Helligkeitsstabilität gegen Alterung und Vergilbung und zerfällt nach seiner Anwendung nur in Wasser und Sauerstoff.

Kondome: Die Präservative werden vor allem aus Naturkautschuk-Latex hergestellt. Evonik produziert Koagulierungsmittel und weitere Additive, die den Herstellprozess beschleunigen und das fertige Latex besonders weich und geschmeidig machen.