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Pressemitteilung
Investor Relations
1. August 2013

In deutlich schwierigerem Marktumfeld passt Evonik Ausblick für das Jahr 2013 an

  • Vorstandsvorsitzender Klaus Engel: „Bei verschärfter Kostendisziplin halten wir an unseren Wachstumsplänen fest“
  • Operative Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2013 unter sehr gutem Vorjahreszeitraum: 
    • Konzernumsatz mit 6,5 Milliarden € preisbedingt bei weiterhin guter Mengenentwicklung organisch leicht rückläufig
    • Operative Ergebnisse deutlich unter den sehr hohen Werten des Vorjahreshalbjahrs
    • Bereinigte EBITDA-Marge verringert sich auf 16,5 Prozent
  • Konzernergebnis im 1. Halbjahr mit 481 Millionen € um 10 Prozent gesunken
  • Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung intensiviert
  • Ausblick für das Gesamtjahr 2013 angepasst: Umsatz etwa auf Vorjahreshöhe; operative Ergebnisse unter den sehr guten Werten des Vorjahres

 

Essen. „In einem schwierigeren weltwirtschaftlichen Umfeld hat sich das Geschäft von Evonik im 2. Quartal schwächer entwickelt als erwartet. Bei leicht gestiegenen Mengen haben insbesondere sinkende Preise zu rückläufigen Ergebnissen geführt“, sagte Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG, heute anlässlich der Vorstellung der wirtschaftlichen Eckdaten für das 1. Halbjahr 2013 und das 2. Quartal 2013. „Trotz dieser aktuellen Entwicklung halten wir an unseren Wachstumsplänen fest. Kurzfristig werden wir diesen Wachstumspfad durch verschärfte Kostendisziplin und die weitere konsequente Umsetzung unseres Effizienzprogramms On Track 2.0 unterstützen.“ Für die zweite Jahreshälfte 2013 unterstellt das Unternehmen eine Stabilisierung der Preise auf dem aktuellen Niveau bei gleichzeitig leicht über Vorjahr liegenden Verkaufsmengen. Insgesamt erwartet Evonik mit rund 13 Milliarden € einen Umsatz etwa auf Vorjahreshöhe sowie ein bereinigtes EBITDA in der Größenordnung von 2,0 Milliarden € (2012: 2,4 Milliarden €).

Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr 2013

Im 1. Halbjahr 2013 ging der Konzernumsatz organisch bei geringeren Verkaufspreisen (-4 Prozent) und leicht höheren Mengen (+1 Prozent) um 3 Prozent zurück. Insgesamt verringerte sich der Konzernumsatz aufgrund der Abgabe von zwei kleineren Geschäften im Vorjahr um 5 Prozent auf 6.526 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 6.835 Millionen €).

Die operativen Ergebnisse blieben im 1. Halbjahr 2013 vor allem infolge der geringeren Verkaufspreise bei einigen wichtigen Produkten sowie eines planmäßigen großen Revisionsstillstandes in einem Produktionsverbund des Segments Specialty Materials unter den hohen Vorjahreswerten. Insgesamt nahm das bereinigte EBITDA um 16 Prozent auf 1.079 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 1.289 Millionen €) und das bereinigte EBIT um 21 Prozent auf 787 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 995 Millionen €) ab. Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich von 18,9 Prozent auf 16,5 Prozent.

Die Bereinigungen von -93 Millionen € im 1. Halbjahr 2013 betrafen im Wesentlichen Erträge, Aufwendungen und Wertminderungen im Zusammenhang mit der Stilllegung von Produktionsanlagen der Segmente Resource Efficiency und Specialty Materials sowie Aufwendungen aus dem Verkauf früherer Randaktivitäten. Darüber hinaus waren Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung der Put- und der Call-Option für die restlichen Anteile an der STEAG GmbH enthalten. Der Vorjahreswert umfasste maßgeblich Wertminderungen auf Produktionsanlagen des Segments Resource Efficiency infolge der erhöhten Wettbewerbsintensität in der Fotovoltaikindustrie sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung der STEAG-Optionen.

Das Ergebnis nach Ertragsteuern der fortgeführten Aktivitäten ging vor allem infolge der schwächeren operativen Geschäftsentwicklung um 14 Prozent auf 397 Millionen € zurück (Vorjahreshalbjahr: 464 Millionen €). Das Ergebnis nach Steuern der nicht fortgeführten Aktivitäten von 75 Millionen € betraf im Wesentlichen das laufende Ergebnis des Segments Real Estate.

Das Konzernergebnis blieb im 1. Halbjahr 2013 mit 481 Millionen € um 10 Prozent unter dem sehr guten Wert des Vorjahreszeitraums (533 Millionen €). Das Ergebnis je Aktie nahm auf 1,03 € ab (Vorjahr: 1,14 €).

Der Cashflowaus laufender Geschäftstätigkeit der fortgeführten Aktivitäten ging im 1. Halbjahr 2013 um 166 Millionen € auf 172 Millionen € zurück. Dies ist vor allem auf das geringere Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern zurückzuführen, während der geringere Aufbau des Nettoumlaufvermögens gegenläufig wirkte. Einschließlich des Cashflows der nicht fortgeführten Aktivitäten lag der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit mit 222 Millionen € um 167 Millionen € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Die Sachinvestitionen erhöhten sich im 1. Halbjahr 2013 entsprechend des ehrgeizigen Investitionsprogramms um 14 Prozent auf 431 Millionen (Vorjahreshalbjahr: 378 Millionen €). 33 Prozent der Sachinvestitionen entfielen auf das Segment Consumer, Health & Nutrition, 29 Prozent auf das Segment Specialty Materials und 20 Prozent auf das Segment Resource Efficiency.

Evonik investiert derzeit in große Projekte wie die Errichtung von Produktionsanlagen für Methionin auf Jurong Island in Singapur, für Isophoron und Isophorondiamin in Schanghai (China) sowie für Wasserstoffperoxid in Jilin (China). In Brasilien und Russland wurden die Grundsteine für zwei Anlagen zur biotechnologischen Herstellung der Aminosäure L-Lysin für die Tierernährung gelegt, die 2014 bzw. 2015 in Betrieb gehen sollen. Am Standort Marl hat das Unternehmen vor kurzem eine Produktion für den neuen phthalatfreien Weichmacher ELATUR®CH bereits in Betrieb genommen. Weichmacher werden überwiegend in der Kunststoffindustrie sowie der Automobil- und Baubranche eingesetzt.

Die Nettofinanzverschuldung lag Ende Juni 2013 mit 1.230 Millionen € um 67 Millionen € über dem Wert vom Jahresende 2012. Hierbei wirkten sich gegenläufige Effekte aus: Zum einen der deutliche Rückgang Ende März 2013 durch die Umgliederung des Segments Real Estate in die nicht fortgeführten Aktivitäten und zum anderen die Auszahlung der Dividende von 429 Millionen € für das Jahr 2012.

Geschäftsentwicklung im 2. Quartal 2013

Marktumfeld deutlich schwieriger als erwartet – Weiterhin gute Mengenentwicklung bei spürbar rückläufigen Verkaufspreisen

Der Konzernumsatz nahm im 2. Quartal 2013 um 5 Prozent auf 3.263 Millionen € (Vorjahresquartal: 3.428 Millionen €) ab. Maßgeblich dafür war ein organischer Umsatzrückgang um 3 Prozent aufgrund geringerer Verkaufspreise bei ausgeweiteten Mengen.

Die operativen Ergebnisse blieben im 2. Quartal 2013 vor allem infolge der geringeren Verkaufspreise bei einigen wichtigen Produkten, insbesondere bei Butadien und Aminosäuren für die Tierernährung, sowie einer planmäßigen großen Anlagenrevision im Segment Specialty Materials unter den hohen Werten des Vorjahresquartals. Insgesamt ging das bereinigte EBITDA um 23 Prozent auf 489 Millionen € (Vorjahresquartal: 632 Millionen €) und das bereinigte EBIT um 30 Prozent auf 342 Millionen € (Vorjahresquartal: 486 Millionen €) zurück. Die bereinigte EBITDA-Marge verringerte sich von 18,4 Prozent auf 15,0 Prozent. Das Konzernergebnis ging um 28 Prozent auf 191 Millionen € zurück (Vorjahresquartal: 264 Millionen €).

Erfolgreiche Veräußerung des Immobiliengeschäfts

Im Zuge der Fokussierung auf die Spezialchemie ist Evonik entscheidend vorangekommen und hat die im Segment Real Estate gebündelten Immobilienaktivitäten erfolgreich veräußert. Nachdem die Vivawest GmbH und die THS GmbH bereits seit dem 1. Januar 2012 ihre jeweiligen Wohnungsbestände gebündelt haben, wurden Vivawest und THS gesellschaftsrechtlich zusammengeführt und in eine neue, stabile Eigentümerstruktur überführt. Nach Vollzug aller Transaktionen Anfang Juli 2013 halten nun die RAG-Stiftung 30,0 Prozent an Vivawest, die IG BCE 26,8 Prozent, der Evonik Pensionstreuhand e.V. 25,0 Prozent sowie die RAG Aktiengesellschaft 7,3 Prozent. Mittelfristig will Evonik auch seinen noch verbliebenen Anteil an Vivawest von 10,9 Prozent an langfristig orientierte Investoren veräußern.


Entwicklung in den Segmenten im 1. Halbjahr 2013

Consumer, Health & Nutrition

  • Höhere Mengen, rückläufige Verkaufspreise
  • Operative Ergebnisse unter sehr guten Vorjahreswerten
  • Bereinigte EBITDA-Marge im Halbjahr mit 23,7 Prozent erneut auf sehr gutem Niveau

 

Das Segment Consumer, Health & Nutrition produziert schwerpunktmäßig für Anwendungen in Konsumgütern, in der Tierernährung und im Bereich Healthcare. Es umfasst die Geschäftsbereiche Consumer Specialties sowie Health & Nutrition.

Der Umsatz lag im 1. Halbjahr 2013 mit 2.093 Millionen € auf der Höhe des Vorjahreszeitraums (2.086 Millionen €). Die insgesamt geringeren Verkaufspreise wurden vom Mengenwachstum ausgeglichen. Bei den Aminosäuren für die Tierernährung war die Entwicklung unter anderem von den Auswirkungen der Vogelgrippe in China beeinträchtigt, wobei eine leichte Erholung zum Ende des Berichtszeitraums eintrat. Besonders erfreulich entwickelten sich die Geschäfte mit Superabsorbern, die von einer hohen Nachfrage profitierten, sowie mit Pflegeprodukten für den persönlichen Gebrauch.

Die operativen Ergebnisse erreichten im 1. Halbjahr vor allem preisbedingt sowie aufgrund höherer Rohstoffkosten nicht die hohen Vergleichswerte des Vorjahreszeitraums. Das bereinigte EBITDA nahm um 9 Prozent auf 496 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 546 Millionen €) und das bereinigte EBIT um 12 Prozent auf 428 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 484 Millionen €) ab. Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 23,7 Prozent auf sehr gutem Niveau (Vorjahreshalbjahr: 26,2 Prozent).

Resource Efficiency

  • Stabiles operatives Geschäft
  • Operative Ergebnisse profitieren von niedrigeren Fixkosten 
  • Bereinigte EBITDA-Marge verbessert sich im Halbjahr von 20,8 auf 22,0 Prozent

 

Das Segment Resource Efficiency bietet umweltfreundliche und energieeffiziente Systemlösungen. Ihm sind die beiden Geschäftsbereiche Inorganic Materials sowie Coatings & Additives zugeordnet.

Der Umsatz nahm im 1. Halbjahr 2013 mit 1.572 Millionen € um 5 Prozent ab (Vorjahreshalbjahr: 1.651 Millionen €). Dies ist auf einen leichten organischen Umsatzrückgang, einen negativen Währungseffekt sowie die Ende April 2012 erfolgte Veräußerung des Colorants-Geschäfts zurückzuführen. Die operativen Ergebnisse erhöhten sich bei stabiler operativer Geschäftsentwicklung aufgrund geringerer Fixkosten infolge der Stilllegung bzw. des Verkaufs je einer Produktionsanlage im 4. Quartal 2012. Das bereinigte EBITDA nahm um 1 Prozent auf 346 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 344 Millionen €) und das bereinigte EBIT um 7 Prozent auf 289 Millionen € zu (Vorjahreshalbjahr: 270 Millionen €). Die bereinigte EBITDA-Marge stieg von 20,8 auf 22,0 Prozent.

Specialty Materials

  • Deutlich rückläufige Verkaufspreise und Anlagenrevision eines Produktionsverbunds wirken belastend
  • Operative Ergebnisse unter sehr guten Vorjahreswerten 
  • Bereinigte EBITDA-Marge verringert sich im Halbjahr von 18,3 auf 13,5 Prozent

 

Im Mittelpunkt des Segments Specialty Materials steht die Herstellung von polymeren Werkstoffen sowie Zwischenprodukten vor allem für die Gummi- und Kunststoffindustrie. Es gliedert sich in die Geschäftsbereiche Performance Polymers und Advanced Intermediates.

Der Umsatz gab im 1. Halbjahr 2013 um 8 Prozent auf 2.299 Millionen € nach (Vorjahreshalbjahr: 2.503 Millionen €). Neben der Abgabe des chinesischen Cyanurchlorid-Geschäfts ging der Umsatz organisch vor allem aufgrund der deutlich geringeren Verkaufspreise, insbesondere für Butadien, zurück. Die operativen Ergebnisse blieben infolge der rückläufigen Verkaufspreise sowie der planmäßigen Großrevision eines Produktionsverbundes unter den guten Vorjahreswerten. Das bereinigte EBITDA verringerte sich um 32 Prozent auf 310 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 457 Millionen €) und das bereinigte EBIT um 39 Prozent auf 234 Millionen € (Vorjahreshalbjahr: 381 Millionen €). Die bereinigte EBITDA-Marge ging von 18,3 auf 13,5 Prozent zurück.

Services

Das Segment Services umfasst im Wesentlichen die Site Services und die Evonik Business Services. Es erbringt seine Dienstleistungen vor allem für die operativen Spezialchemie-Geschäfte und das Corporate Center von Evonik sowie für Dritte.

Der Gesamtumsatz lag im 1. Halbjahr 2013 bei 1.282 Millionen €, hiervon entfielen 831 Millionen € auf Innenumsätze. Der Außenumsatz ging insbesondere aufgrund der Stilllegung einer Produktionsanlage eines Kunden am Standort Marl um 10 Prozent auf 451 Millionen € zurück. Die operativen Ergebnisse erhöhten sich im Wesentlichen dank verbesserter Kostenstrukturen bei den Site Services: Das bereinigte EBITDA nahm um 5 Prozent auf 107 Millionen € und das bereinigte EBIT um 3 Prozent auf 61 Millionen € zu. 

Effizienz wird weiter gesteigert und Kostendisziplin verschärft

Die Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms On Track 2.0 kommt gut voran. Im 1. Halbjahr 2013 erzielte das Unternehmen weitere Einsparungen von gut 50 Millionen €. Damit hat Evonik nach nur 18 Monaten Laufzeit des Programms – zusammen mit den im Jahr 2012 umgesetzten Kostensenkungen – insgesamt bereits knapp 200 Millionen € der geplanten 500 Millionen € an jährlichen Einsparungen realisiert.

Evonik wird die im Rahmen von On Track 2.0 eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung mit Nachdruck weiter vorantreiben. Vor dem Hintergrund der aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklung, die auch in der zweiten Jahreshälfte 2013 herausfordernd bleiben wird, hat Evonik zudem ein Kostenmanagementprojekt aufgesetzt mit dem Ziel, kurzfristige Einsparpotenziale zu identifizieren und mit sofortiger Wirkung zu realisieren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den nicht-operativen Einheiten. 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 angepasst

Die von Evonik für die zweite Jahreshälfte erwartete Erholung der Weltkonjunktur fällt voraussichtlich weniger ausgeprägt aus als zu Jahresbeginn angenommen. Hauptgründe sind die Staatsschuldenkrise und ihre Auswirkungen in Europa sowie das deutlich geringere Wirtschaftswachstum in China. Daher geht das Unternehmen nunmehr davon aus, dass die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Gesamtjahr 2013 schlechter sein werden als bisher prognostiziert. Infolge des schwächer als erwartet verlaufenen ersten Halbjahres sowie der gesenkten Erwartungen für das weltweite konjunkturelle Wachstum in der zweiten Jahreshälfte passt Evonik daher den Ausblick für das Gesamtjahr an.

Aufgrund der im März 2013 erfolgten Umgliederung des Segments Real Estate in die nicht fortgeführten Aktivitäten und der bevorstehenden Entkonsolidierung im dritten Quartal 2013 bezieht sich der Ausblick im Folgenden nur auf die fortgeführten Aktivitäten. Die Vergleichswerte für 2012 wurden entsprechend angepasst.

Für die zweite Jahreshälfte 2013 geht Evonik von einer leicht über dem Vorjahr liegenden Mengenentwicklung aus. Bei den Verkaufspreisen unterstellt das Unternehmen eine Stabilisierung auf dem derzeitigen Niveau. Insgesamt erwartet der Konzern für 2013 nun einen mit rund 13 Milliarden € etwa auf Vorjahreshöhe liegenden Umsatz. Die operativen Ergebnisse werden unter den sehr guten Werten von 2012 bleiben. Evonik geht davon aus, 2013 ein bereinigtes EBITDA in der Größenordnung von 2,0 Milliarden € (2012: 2,4 Milliarden €) zu erzielen.

Im Rahmen seines Wachstumskurses setzt Evonik das Investitionsprogramm für die Jahre 2012 bis 2016 von mehr als 6 Milliarden € fort. Die Flexibilität in der Umsetzung des Programms erlaubt es im laufenden Jahr, das Budget für Sachinvestitionen von 1,5 Milliarden € auf 1,2 Mrd. € anzupassen und zeitlich zu strecken. Grundsätzlich gilt, dass das Unternehmen noch nicht begonnene Projekte vor dem Hintergrund veränderter Marktgegebenheiten der nächsten Jahre überprüft und gegebenenfalls den Anlaufzeitpunkt verschiebt.

 

 

Informationen zum Konzern
Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von rund 13,6 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,6 Milliarden €.


Rechtlicher Hinweis
Soweit wir in dieser Investor Relations News Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.