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Pressemitteilung
Corporate Press
2. August 2016

Evonik stiftet Professur für organische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum (RUB)

  • Chemieunternehmen finanziert die Professur über fünf Jahre 
  • RUB gewinnt einen ausgewiesenen Experten der Katalyseforschung
  • Evonik und Ruhr-Uni bauen Kooperation weiter aus

Essen/Bochum. Das Essener Chemieunternehmen Evonik Industries stiftet eine Professur für organische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Ab dem kommenden Wintersemester forscht und lehrt der renommierte Chemiker Prof. Dr. Lukas J. Gooßen als Inhaber der Stiftungsprofessur an der Hochschule. Die Prorektorin für Planung und Struktur der Ruhr-Universität, Prof. Dr. Uta Hohn, überreichte dem 46-Jährigen offiziell seine Ernennungsurkunde. Damit ist die Nachfolge von Prof. Dr. Günter von Kiedrowski, der in den Ruhestand geht, gesichert. Die Professur wird über fünf Jahre inklusive Personal- und Sachmitteln mit 750.000 Euro finanziert.

"Als führende Industrienation muss unser Land auch künftig für Qualität und Innovation stehen. Bildung und Wissenschaft sind die Basis dafür", sagt der Vorstandsvorsitzende von Evonik, Klaus Engel. "Deshalb unterstützen wir Forschung und Lehre sowie die Förderung eines qualifizierten und engagierten Nachwuchses sehr gern." Den Chemiekonzern und die Ruhr-Universität verbindet eine mehrjährige Zusammenarbeit, auch über das Chemie-Exzellenzcluster RESOLV (Ruhr Explores Solvation). "Die Stiftungsprofessur ist ein weiterer Baustein unserer engen Kooperation", sagt RUB-Rektor Prof. Dr. Axel Schölmerich. Dank des Engagements von Evonik gewinne die Universität einen ausgewiesenen Experten im Bereich der Katalyseforschung, der das Profil der Fakultät für Chemie und Biochemie sehr gut ergänze.

Lukas Gooßen, geboren in Bielefeld, studierte Chemie an den Universitäten Bielefeld, Michigan und Berkeley und promovierte 1997 an der TU München. Nach einem Postdoktoranden-Aufenthalt am Scripps Research Institute in San Diego (USA) im Arbeitskreis des Chemie-Nobelpreisträgers Prof. K. Barry Sharpless, arbeitete er knapp zwei Jahre in der zentralen Forschung der Bayer AG. Er habilitierte 2004 am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim und setzte seine Forschung als Heisenbergstipendiat an der RWTH Aachen fort. Ab 2005 war er Professor an der TU Kaiserslautern am Lehrstuhl für Organische Chemie.

"Das wissenschaftliche Umfeld an der RUB mit Forschern von Weltrang, die Strahlkraft des erfolgreichen Excellenzclusters RESOLV und die Einbindung von Evonik machen diese Position einzigartig. Ich freue mich sehr darauf, in Bochum tätig zu sein“, sagt Gooßen. Die Räumlichkeiten für die Professur stellt das erst im Mai 2016 eingeweihte „Zentrum für molekulare Spektroskopie und Simulation solvensgesteuerter Prozesse" (ZEMOS) auf dem Campus der Ruhr-Universität zur Verfügung.

Informationen zum Konzern

Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Mehr als 33.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 13,5 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,47 Milliarden €.

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.