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Pressemitteilung
Standort Wolfgang
25. November 2010

Elektroschrott macht erfinderisch

Im Industriepark Wolfgang hat Evonik Industries erstmals Science Camps für Kinder veranstaltet

Alte Kassettenrekorder, ramponierte Fernlenkautos, ausrangierte Computertastaturen und anderer Elektroschrott lagen kunterbunt durcheinander auf Werkbänken von Evonik Industries im Industriepark Wolfgang in Hanau. Wo sonst Jugendliche beispielsweise zu Mechatronikern ausgebildet werden, tüftelten jüngst rund 60 zehn- bis zwölfjährige Kinder in vier Recycling-Science Camps mit Schraubendreher, Zange und Co. Die Aufgabe: alte Elektrogeräte auseinandernehmen und neue, kreative Erfindungen zusammenbauen.

Bevor die erste Schraube gelöst wurde, stand allerdings eine ausführliche Sicherheitsbelehrung auf dem Programm. Strom aus der Steckdose war tabu – aber mit Batterien, Kabeln und Krokodilklemmen war es für die neugierigen Forscherinnen und Forscher ein Leichtes zu prüfen, welcher Motor oder welches Lämpchen der ausrangierten Geräte noch einmal zum Leben erweckt werden konnte. Dann kombinierten sie ausgebaute Elektrobauteile zu neuen Erfindungen; tatkräftig unterstützt von Jens Walther und Jürgen Vormwald, die beide als Ausbilder im elektrotechnischen Bereich in Hanau tätig sind. So entstand aus dem Motor eines Kassettenrekorders eine Seilbahn, die sich vorwärts und rückwärts bewegte. Lustige Boote mit Elektroantrieb fuhren durch eine Wasserwanne und Kehrbesen mit Federschmuck und Beleuchtung düsten mit Batteriebetrieb durch den Raum.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Science Camps erlebten, wie viel Spaß das Experimentieren mit Elektrobauteilen macht. Sie erfuhren außerdem, dass Elektroschrott wahre Schätze birgt, vor allem in Form von Metallen, die wieder verwertet werden können.

Initiiert wurden die Science Camps vom Bildungszentrum Rhein-Main von Evonik Industries in Zusammenarbeit mit dem Personalmanagement am Standort Hanau-Wolfgang und den hessischen Chemieverbänden. "Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik zu begeistern und sie für eine Ausbildung oder für ein Studium in diesen Fächern zu motivieren", sagt Klaus Lebherz, Leiter des Bildungszentrums Rhein-Main. "Letztlich wollen wir das Berufsfeld Technik und Naturwissenschaften besser bekannt machen und seine Vorzüge präsentieren."

Den erfolgreichen Pilotcamps in Hanau sollen 2011 je ein Demontage-Montage-Camp an den Evonik-Standorten Darmstadt und Worms folgen. Parallel wird ein neues Camp mit Ausrichtung auf Chemie für die Altersgruppe 13 bis 15 Jahre entwickelt, das in Hanau erprobt werden soll. Die Camps sollen ab 2012 in loser Folge angeboten werden.

Informationen zum Konzern

Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland. In unserem Kerngeschäft Spezialchemie sind wir eines der weltweit führenden Unternehmen. Zudem ist Evonik Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit bestimmen die Leistungskraft unseres Unternehmens.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Rund 39.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 13,1 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,0 Milliarden Euro.

Im Industriepark Wolfgang arbeiten 5.100 Menschen i

Rechtlicher Hinweis

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