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Pressemitteilung
Standort Krefeld
13. Februar 2012

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen besuchte Evonik-Standort Krefeld

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen besuchte gemeinsam mit Krefelds Oberbürgermeister Gregor Kathstede und weiteren Politikern am Montag, 13. Februar 2012 den Evonik-Standort Krefeld. Nach der Begrüßung durch Standortleiter Dr. Bernd Diener und Dr. Claus Rettig, Geschäftsbereichsleiter Consumer Specialties, stand eine Standortpräsentation mit anschließender Besichtigung der Superabsorberproduktion auf dem Programm. Hier informierte Produktionsleiter Armin Reimann über die Herstellung der Superabsorber, die unter anderem in Babywindeln zum Einsatz kommen. Evonik ist einer der weltweit größten Hersteller von Superabsorbern mit Krefeld als zentralem Produktionsstandort für Europa.

Der Standort blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet wurde er 1907 mit dem Werk II der Crefelder Seifenfabrik Stockhausen und Traiser und etwa 20 Mitarbeitern. Heute sind rund 900 Mitarbeiter an diesem modernen Chemiestandort in Krefeld tätig. Seit 1986 werden hier Superabsorber großtechnisch hergestellt. Sie sind das technologische Geheimnis, das hinter dem weltweiten Erfolg von Einwegwindeln steckt. Superabsorber können bis zum 500-fachen ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufnehmen. Aufgrund ihrer Saugkraft sind sie ein begehrtes Produkt im Hygienebereich und werden in Babywindeln, Damenhygiene- und Inkontinenzprodukten eingesetzt.

Im Gespräch mit Unternehmensvertretern und Betriebsrat standen darüber hinaus das Engagement von Evonik im lokalen Umfeld sowie die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energie im Fokus. „Die kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz – und das beinhaltet natürlich auch Energieeffizienz – gehört zu den wichtigen Unternehmenszielen von Evonik Industries“, erklärt Geschäftsbereichsleiter Dr. Claus Rettig. Bereits heute bietet der Konzern seinen Kunden hochwertige Produkte und Lösungen, die helfen, den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu mindern, Energie effizienter zu nutzen und CO₂-Emissionen zu reduzieren.

Zudem setzt Evonik auf gute Nachbarschaft und eigene Ausbildung. „Wir übernehmen Verantwortung und bilden derzeit am Standort Krefeld rund 60 Nachwuchskräfte in chemisch-technischen und kaufmännischen Berufen aus“, so Standortleiter Dr. Bernd Diener. Evonik beteiligt sich an Projekten wie dem Girls’ Day und öffnet regelmäßig die Tore für Schautage der Chemie. Erst im September 2011 waren beim Tag der offenen Tür rund 3.000 Besucher im Krefelder Werk, um sich über Produkte zu informieren und einen Einblick in Herstellverfahren und Labore zu erhalten. Im lokalen Umfeld unterstützt der Evonik-Standort Krefeld Kinder- und Jugendprojekte und führt eine von der Landesregierung ausgezeichnete Kooperation mit der Freiherr-vom-Stein Realschule in direkter Nachbarschaft.

Informationen zum Konzern

 Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit und Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. In 2010 erwirtschaftete Evonik rund 80 Prozent des Chemie-Umsatzes aus führenden Marktpositionen. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 34.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 13,3 Milliarden Euro und eine operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 2,4 Milliarden Euro.

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.