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Medox® enthält viele natürliche Anthocyane

Die Kraft der Beeren

In einer alternden Gesellschaft wächst die Bedeutung eines gesunden Lebenswandels. Nahrungsergänzungsmittel tragen dazu bei, Defizite bei der täglichen Ernährung zu lindern. Evonik bringt seine wissenschaftlichen Erkenntnisse ein, um Inhaltsstoffe mit nachweislichen gesundheitsfördernden Eigenschaften zu entwickeln und um die Haltbarkeit und Bioverfügbarkeit zu verbessern.

Vor beinahe 20 Jahren hat Sjur Svaboe (76) gemeinsam mit der Universität Bergen den Herstellungsprozess für MEDOX® entwickelt. 2016 kaufte Evonik die Firma MedPalett, die das Nahrungsergänzungsmittel im norwegischen Sandnes herstellt. Die in MEDOX® enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Anthocyane) aus Blaubeeren und schwarzen Johannisbeeren fördern nachweislich die Herzgesundheit, die Durchblutung und das körperliche Wohlbefinden.

Die Versorgung des menschlichen Körpers mit essenziellen Nährstoffen ist für Svaboe, der einst Mathematik studierte, zu einem Lebensthema geworden: „Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“, zitiert er Hippokrates von Kos. „Der Ratschlag ist gut 2500 Jahre alt, aber er wird immer noch nicht ausreichend befolgt. Viele Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Diabetes haben ihre Ursache auch in einer falschen Ernährung.“

Wissenschaftliche Forschung

So wurde die gesundheitliche Wirkung von Anthocyanen aus dunklen Beeren – dem Hauptbestandteil von MEDOX® – bisher in rund 20 unabhängigen, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudien an Universitätskliniken untersucht. „Diese haben unter anderem gezeigt, dass die Einnahme von Anthocyanen zu einer Senkung von LDL-C, dem ,schlechten‘ Cholesterin, und einer Anhebung von HDL-C, dem ,guten‘ Cholesterin, führt“, sagt Einar Bakstad, Forschungsdirektor der Biolink Group, zu der MEDOX®-Produzent MedPalett gehörte, bevor die Firma von Evonik übernommen wurde. „Das ist besonders mit Blick auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen interessant“, so Bakstad, der als Professor für synthetische organische Chemie an der Universität von Stavanger in Norwegen lehrt.

Derzeit wird in einer Studie mit etwa 200 Probanden in Zusammenarbeit der Universität Stavanger mit dem Kings College London der Einfluss von MEDOX® auf die Demenz-Prävention untersucht. Aus den Ergebnissen einer ersten Studie wurde die These abgeleitet, dass die Einnahme hochkonzentrierter Anthocyane die Entwicklung von Demenz verlangsamen könnte. Mit Interesse wird daher das Ergebnis dieser Studie im Jahre 2020 erwartet.

Das besondere an MEDOX® sei der mehrstufige Aufarbeitungsprozess, bei dem die empfindlichen 17 Anthocyane aus schwarzen Johannisbeeren und Blaubeeren in hoher Konzentration erhalten blieben, erklärt Einar Bakstad.