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Förderung verlängert

Klare Sicht in fremde Welten

Das Forschungs-U-Boot LULA1000 geht weiterhin mit Hilfe von Evonik auf Entdeckungstour. Die Spezialkuppel aus PLEXIGLAS® ermöglicht beste Einblicke in die Tiefsee.

Die gemeinnützige Stiftung Rebikoff-Niggeler betreibt das auf den Azoren beheimatete U-Boot, die Kooperation zwischen dem Konzern und ihr besteht seit 2013. Evonik hat mit der 1,40 Meter großen Spezialkuppel aus PLEXIGLAS® ein entscheidendes Bauteil für LULA1000 hergestellt, das beste Einblicke in die Tiefsee ermöglicht.

Die Köpfe hinter der Stiftung Rebikoff-Niggeler sind das deutsche Forscher-Ehepaar Kirsten und Joachim Jakobsen. „Der Forschergeist, der Kirsten und Joachim Jakobsen seit Jahren antreibt und in Menschen weltweit ein Bewusstsein für die gefährdete Schönheit der Tiefsee wachruft, hat uns davon überzeugt, unser Engagement fortzusetzen“, begründet Markus Langer, Markenchef von Evonik, die Entscheidung des Konzerns. „Jakobsens haben im Bereich des Films, der Wissenschaft, aber auch des U-Boot-Baus Grenzen überschritten und uns damit den Zugang in die noch fast vollständig unbekannte Welt der Tiefsee eröffnet.“

Einen unmittelbaren Einblick in die beeindruckende Arbeit des Ehepaares können deutsche Fernsehzuschauer ab kommendem Montag, dem 19. Februar, gewinnen. Dann startet Das Erste um 20.15 Uhr die Ausstrahlung der preisgekrönten BBC-/WDR-Koproduktion „Der Blaue Planet“. Sie ist die Fortsetzung der bislang weltweit erfolgreichsten Dokumentation „Der Blaue Planet“ aus dem Jahr 2001. „Der Blaue Planet“ war 2017 in Großbritannien die meistgesehene Sendung und gewann den Kritikerpreis als beste Produktion. Die LULA1000 war für die aktuelle Produktion im Einsatz und trug faszinierende Bilder bei.

Zu den Höhepunkten zählt die hautnahe Dokumentation von Sechskiemerhaien beim Kampf um die Überreste eines Wals in der Tiefsee, die in der zweiten Folge am 26. Februar zu sehen ist. Die LULA1000 geriet dabei mitten in das Gerangel der rund sechs Meter langen Haie. Dabei wurde die bis zu 14 cm starke PLEXIGLAS®-Kuppel von den Tieren eingehend auf ihre Stoßfestigkeit geprüft. Ein Video der entsprechenden Sequenz bietet einen Vorgeschmack und wurde ein viraler Hit mit über 14 Millionen Views.

Hintergrund-Informationen:

Das U-Boot LULA 1000 hat eine maximale Tauchtiefe von 1000 Metern und kann drei Passagiere transportieren. Im Inneren ist eine hochauflösende Videokamera installiert. Das Bugfenster aus PLEXIGLAS® wurde von Evonik so konstruiert, dass es unter Wasser für das menschliche Auge unsichtbar wird und damit verzerrungsfreie Aufnahmen zulässt.

Evonik rüstet jährlich mehrere Tiefsee-U-Boote mit optisch reinen Kuppeln aus. Bei „Der Blaue Planet“ lieferte auch die „Nadir“, ein U-Boot des Typs Triton 3300/3, mehr als 500 Stunden Videomaterial. U-Boote des US-Herstellers Triton haben eine runde Sphäre aus PLEXIGLAS®. Bis zu drei Passagiere haben darin einen Rundum-Blick in bis zu 1000 Metern Tiefe.

Die Rebikoff-Niggeler-Stiftung hat ihren Sitz in Horta auf der Azoreninsel Fajal. Sie arbeitete in den vergangenen fünf Jahren mit mehreren internationalen Film-Produktionsgesellschaften zusammen und kooperiert mit mehreren Universitäten und Forschungsinstituten. Ihr Langzeit-Projekt ist die Suche nach einem lebenden Riesenkalmar unter Wasser. Dies wollen sie mit Hilfe der Unterstützung von Evonik nun auf weitere Gebiete in der Tiefsee ausweiten.