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Produkte & Lösungen

Erweitertes Sortiment für die Kosmetikindustrie

Evonik hat sein Sortiment an Kosmetikinhaltsstoffen mit Zertifizierung nach dem Standard des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO - MB) erneut substanziell erweitert. 

Den Kunden aus der Kosmetikindustrie stehen jetzt über 50 zertifizierte palmölbasierte Rohstoffe zur Verfügung, darunter etliche Spezialitäten.

„Das entspricht etwa 40 Prozent unseres Absatzvolumens mit palmölbasierten Produkten“, erläutert Dr. Tammo Boinowitz, Leiter des Geschäftsgebiets Personal Care von Evonik. 100 % der Personal Care Produkte von Evonik basierend auf reinem Palm- oder Palmkernöl sind in Europa bereits nach dem getrennten Lieferkettenmodell zertifiziert (RSPO-SG). Dies gelang, obwohl das Angebot an RSPO-zertifiziertem Palmölderivaten im Markt immer noch weit hinter dem Bedarf zurückbleibt.

„Wir wollen unsere Kunden dabei unterstützen, immer mehr nachhaltige Kosmetikprodukte anzubieten und damit dem Wunsch der Konsumenten zu entsprechen“, so Boinowitz. Evonik fühlt sich hohen Umwelt- und Sozialstandards verpflichtet. 

Durch die Einführung des CAREtain Systems, welches produktbezogene Nachhaltigkeitsparameter bestimmt, werden diese Anforderungen bereits während der Entwicklungsphase berücksichtigt. Somit basieren bereits jetzt knapp 90 % der Personal Care Produkte von Evonik auf nachwachsenden Rohstoffen. Mehr als 50 % davon sind über Lebenszyklusanalysen bewertet. Über 80 % der Produkte leisten einen wesentlichen Beitrag zur Ressourceneffizienz innerhalb der Lieferkette und Anwendung.

Zum aktuellen RSPO-zertifizierten Portfolio gehören Tenside wie TEGO® Betain P 50 C, das etwa bei Duschgels oder Haarshampoos in großen Mengen benötigt wird, ebenso wie hocheffiziente Emulgatoren wie TEGO® CARE PBS 6, das in einer Vielzahl von Körper- und Gesichtscremes zum Einsatz kommt. 

Als Mitglied des RSPO setzt sich Evonik seit 2010 für die Verwendung von nachhaltig produzierten Palmölderivaten in Kosmetika ein. Um die Gewinnung von oleochemischen Grundstoffen möglichst sozialverträglich zu gestalten, überwacht Evonik seine Lieferanten konsequent anhand von Nachhaltigkeitsstandards und strengen Kriterien in Bezug auf Land Grabbing und die Erhaltung von ursprünglichen Lebensräumen. Ziel von Evonik ist es, die Lieferkette bis zur Ölmühle überwachen zu können. Die (Gründungs-)mitgliedschaft bei TfS (Together for Sustainability) erleichtert es dem Unternehmen, im Einkauf Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. So hat TfS bereits rund 7.000 Lieferanten geprüft. 

Die eigenen Produktionsanlagen, die Palmölderivate für Personal Care verarbeiten, sind inzwischen alle nach den RSPO-Lieferkettenmodellen (Mass Balance/ Segregated) zertifiziert.