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Evonik bildet erneut über Durchschnitt aus

Mehr als 500 junge Frauen und Männer beginnen zum 1. September eine Berufsausbildung bei Evonik. 435 von ihnen qualifiziert das Unternehmen für den eigenen Bedarf in Berufen wie Chemikant, Chemielaborant, Industriemechaniker oder Industriekaufmann.

112 weitere Jugendliche bildet Evonik im Auftrag anderer Firmen aus. Damit ist der Spezialchemiekonzern einer der größten Ausbilder in Deutschland. Die Ausbildungsquote liegt mit über 7 Prozent erneut über dem Durchschnitt. „Dadurch, dass wir unseren Nachwuchs selbst qualifizieren, sichern wir die Wettbewerbsfähigkeit von Evonik langfristig. Die duale Berufsausbildung ist ein Vorteil des Standorts Deutschland und muss gestärkt werden“, sagt Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik.

Für das neue Ausbildungsjahr kamen bei Evonik 18 Bewerberinnen und Bewerber auf einen Ausbildungsplatz. Alle Plätze konnten mit geeigneten Kandidaten besetzt werden – obwohl die Zahl der Schulabgänger sinkt und immer mehr Jugendliche ein Studium beginnen. „Unser Ziel ist es, Jugendlichen schon möglichst früh die Möglichkeit einer Ausbildung als Einstieg ins Berufsleben näher zu bringen. Deshalb schaffen wir zahlreiche Möglichkeiten zur Berufsorientierung“, betont Wessel. lm Ruhrgebiet hat Evonik zusammen mit der RAG-Stiftung außerdem das Praktikumsprogramm „MATCHING 2020“ gestartet, das in den kommenden drei Jahren 1.500 zusätzliche Praktikumsplätze zur Berufsorientierung umfasst. „Die aktuellen Zahlen und das breite Engagement zeigen: Evonik steht als Arbeitgeber für den Erfolg des Systems der dualen Ausbildung in Deutschland. Das ist eine gute Nachricht für die Arbeitnehmer und die Region“, sagt Martin Albers, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates von Evonik.

Parallel treibt Evonik die Digitalisierung in der Ausbildung weiter voran. Dazu erweitert das Unternehmen das vor einem Jahr gestartete Ausbildungslernsystem fortlaufend um neue Inhalte. Mittlerweile stehen über 4.000 Lerninhalte für PC und Tablet zur Verfügung, mit der neuen App „Evonik AusbildungsQuiz“ können sich die angehenden Fachkräfte auf Prüfungen vorbereiten und interaktive Medien erleichtern den Einstieg in die Weiterbildung für ältere Mitarbeiter. Das Interesse an den neuen Medien ist hoch. So erfolgten allein in Deutschland 2017 über 200.000 Abrufe. Seit dem Jahr 2017 werden alle Auszubildenden von Evonik mit Tablets ausgerüstet.

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 zählte Evonik rund 1.900 Nachwuchskräfte. Sie sind an 16 Standorten in mehr als 30 anerkannten Berufen und kooperativen Studiengängen in der Ausbildung – rund 390 davon für andere Unternehmen. 2017 hat Evonik 65 Millionen € in die Ausbildung seiner Mitarbeiter investiert.

Weitere Informationen zu Ausbildung und Praktika bei Evonik unter: https://careers.evonik.com/de/