Suche

Pressemitteilung

Ein Quantensprung in der MMA-Technologie: Evonik Industries entwickelt mit AVENEER ein neues Herstellverfahren für Methylmethacrylat (MMA)

Essen, 29.09.2008

Evonik Industries hat unter dem Namen AVENEER ein neues, wegweisendes Herstellverfahren für Methylmethacrylat (MMA) entwickelt. Der kreative Industriekonzern gibt damit eine Antwort auf die Frage, wie zukünftig methacrylatbasierende Monomere und Polymere konkurrenzfähig bleiben. „AVENEER stellt einen Quantensprung in der MMA-Technologie dar. Mit diesem Verfahren bauen wir unsere Position als Innovations-Trendsetter in der Methacrylatchemie weiter aus. Wir sichern damit den Feedstock unserer Kunden in diesem nachfragestarken Markt“, betonte Gregor Hetzke, Leiter des Geschäftsbereichs Performance Polymers, während eines Pressegesprächs anlässlich der EPCA 2008 in Monte Carlo. Neben dem zurzeit im Bau befindlichen Verbundstandort in Shanghai mit deutlich weiterentwickelter C4-MMA-Technologie konnte nun auch beim klassischen ACH-Sulfo-Prozess ein signifikanter Technologievorsprung erreicht werden.

Dank der deutlich verbesserten Effizienz beim Einsatz der Ressourcen „Rohstoffe und Energie“ gegenüber allen etablierten MMA-Prozessen sieht sich Evonik mit dem neuen Verfahren als künftiger Kostenführer in diesem Bereich. AVENEER basiert wie das traditionelle ACH-Sulfo-Verfahren auf den Einsatzstoffen Ammoniak, Methan, Aceton und Methanol - allerdings ohne den sonst üblichen Einsatz von Schwefelsäure. Die damit entbehrlich gewordene Wiederaufarbeitung der Schwefelsäure spart einerseits Kosten und schont zudem Ressourcen. „Wir setzen weniger Ausgangsstoffe zur Herstellung ein, und können dadurch unseren Kunden die Sicherheit bieten, auch in Zukunft MMA zu wettbewerbsfähigen Preisen zu beziehen“, erklärt Hetzke.

Darüber hinaus zeichnet sich die neue Technologie durch seine örtliche und technologische Flexibilität aus: Einerseits kann es in der Regel an typischen Chemiestandorten auf der Welt betrieben werden, zum anderen lassen sich bereits bestehende Anlagen von Evonik umrüsten. „Diese Option eröffnet uns interessante strategische Möglichkeiten bei der Standortfrage einer ersten World-Scale-Anlage“, ergänzt Hetzke. Die Machbarkeit des neuen Verfahrens hat Evonik im Pilotmaßstab bereits nachgewiesen. Neben weiteren Optimierungen soll in den nächsten Monaten mit der Planung einer ersten großtechnischen Anlage begonnen werden. Deren Inbetriebnahme könnte nach heutigem Planungsstand in 2012 erfolgen.

Kontakt

Sascha Görg

Ansprechpartner

  • Informationen zum Konzern

    Evonik Industries ist der kreative Industriekonzern aus Deutschland mit den Geschäftsfeldern Chemie, Energie und Immobilien. Evonik ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Spezialchemie, Experte für Stromerzeugung aus Steinkohle und erneuerbaren Energien sowie eine der größten privaten Wohnungsgesellschaften in Deutschland. Kreativität, Spezialistentum, kontinuierliche Selbsterneuerung und Verlässlichkeit sind unsere Stärken. Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Rund 43.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von rund 14,4 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von über 2,2 Milliarden Euro.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.