Suche

Pressemitteilung

Komponente für Automobil-Kühlkreislauf aus Polyphthalamid VESTAMID® HTplus und HNBR in Kunststoff-Kautschuk-Technologie gefertigt

05. November 2015

Teile im Kühlkreislauf, die namhafte Automobilhersteller einsetzen, bestehen aus einem Direktverbund des speziellen Polyphthalamids (PPA) VESTAMID® HTplus R1033 des Segments Resource Efficiency von Evonik, Essen, und einem neu entwickelten HNBR-Elastomer der KACO GmbH & CoKG, Heilbronn. Sie werden mit Hilfe der patentierten Kunststoff-Kautschuk-Technologie (K&K) hergestellt.

Durch die K&K-Technologie werden Kunststoff- und Kautschukkomponenten eines Bauteils ohne Vorbehandlung und vor allem ohne Auftrag eines Haftvermittlers stoffschlüssig miteinander verbunden. Dazu muss der eingesetzte Kunststoff speziell für diesen Zweck entwickelt sein wie VESTAMID® HTplus R1033. Das neu entwickelte HNBR-Elastomer von KACO zeigt eine hervorragende Ausgangshaftung. „Wir haben uns für diese Fertigung entschieden, da durch den Direktverbund verhindert wird, dass sich Dimensionen im Inneren des Bauteils durch den Auftrag eines Bindemittels undefiniert verändern, was bei geringen Toleranzen nicht akzeptiert werden kann“, begründet Marcus Teller, Produktentwicklung Dichtungsteile bei KACO, den Einsatz von VESTAMID® HTplus R1033.

Dies bedeutet selbstredend, dass sich auch das Kunststoffteil im Kontakt mit den verschiedenen Kühlmedien – Glykol-Wasser-Gemische der verschiedenen Fahrzeughersteller – in seinen Dimensionen nicht verändern darf. Auch muss die Haftung zum HNBR stabil bleiben im Medienkontakt und unter Temperaturbelastung. „Für das eine steht die hohe Chemikalien­beständigkeit von PPA, für das andere unsere besondere Ausrüstung von VESTAMID® HTplus R1033 für den K&K-Verbund“, ist sich Frank Lorenz, der bei Evonik Anwendungen für die Automobilindustrie betreut, sicher. Auch bei der Elastomervulkanisation für den Verbund zeigt sich das Kunststoffteil dimensionsstabil, so dass eine reibungslose Funktion des Bauteils in Abhängigkeit vom Verfahrweg über eine Million Schaltzyklen ermöglicht wird.

Downloads

Verknüpfte Dateien

Die innere Komponente aus VESTAMID® HTplus R1033 kann mit dem äußeren HNBR-Elastomer ohne Haftvermittler stoffschlüssig verbunden werden und ermöglicht so hochpräzise Bauteile für den Kühlkreislauf im Auto.

Die innere Komponente aus VESTAMID® HTplus R1033 kann mit dem äußeren HNBR-Elastomer ohne Haftvermittler stoffschlüssig verbunden werden und ermöglicht so hochpräzise Bauteile für den Kühlkreislauf im Auto.

Download
Kontakt

Ursula Keil

High Performance Polymers

  • Über Resource Efficiency

    Das Segment Resource Efficiency wird von der Evonik Resource Efficiency GmbH geführt und bündelt die Spezialchemieaktivitäten von Evonik für industrielle Anwendungen. Es bietet Hochleistungsmaterialien für umweltfreundliche und energieeffiziente Systemlösungen für den Automobilsektor, die Farben-, Lack-, Klebstoff- und Bauindustrie und viele weitere Branchen an. Das Segment erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 mit rund 7.800 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. 4 Milliarden €.

  • Über Evonik

    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie und in den Segmenten Nutrition & Care, Resource Efficiency und Performance Materials tätig. Dabei profitiert Evonik besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen. Mehr als 33.000 Mit­arbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 12,9 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 1,9 Milliarden €.

  • Rechtlicher Hinweis

    Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.