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Pressemitteilung
Corporate Press
4. Dezember 2013

Mehr Schlagkraft für strategische Forschung

  • Creavis arbeitet ab 2014 in neuer Struktur
  • Nachhaltigkeit als Innovationstreiber

 

Evonik Industries, eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie, stellt die strategische Innovationseinheit des Konzerns zum 1. Januar 2014 neu auf. Die Creavis mit Sitz in Marl soll dadurch schneller, flexibler und dynamischer arbeiten können. Ihre Aufgabe ist es, sich mit für Evonik neuen Themen zu beschäftigen, die großes wirtschaftliches Potenzial besitzen, dabei aber ein höheres Risiko bergen können. "Unser Ziel ist es, noch schlagkräftiger zu werden", sagt Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer von Evonik.

Im neuen Bereich Portfolio Management von Creavis stehen Identifikation und Bewertung neuer Innovationsfelder im Mittelpunkt. Dabei geht es um ungewöhnliche Ideen für Innovationen, die ein hohes Marktpotenzial versprechen. Aufgabe der neu geschaffenen Growth Lines ist es, innerhalb der bearbeiteten Innovationsfelder Ideen zu generieren, die Projekte zu managen und nach erfolgreichem Abschluss in die Geschäftsbereiche zu transferieren. 

Die technologische Kompetenz der Creavis bündelt der Konzern im neuen Bereich Science & Technology. Am bewährten Konzept der Projekthäuser hält Evonik fest, wobei die Ausgestaltung jedoch flexibilisiert wird. In Projekthäusern forschen – zeitlich befristet – Experten mehrerer operativer Einheiten an Themen mit relativ nahem Bezug zu bestehenden Produkten und Technologien von Evonik und treiben sie bis zur Anwendungsreife voran. "Die erhöhte Flexibilität steigert die Wahrscheinlichkeit, noch mehr Projekte erfolgreich in die operativen Bereiche zu übertragen", sagt Creavis-Chef Professor Stefan Buchholz.

Außerdem will die Creavis künftig verstärkt auf Nachhaltigkeit als Innovationstreiber setzen. Schon heute werden mögliche Wirkungen neuer Produkte und Verfahren auf das Klima anhand einer von den Wissenschaftlern eigens entwickelten Methode (CFE, Carbon-Footprint-Estimation-Methodik) analysiert. Nun soll diese Methode auf weitere Umweltkennzahlen und soziale Indikatoren ausgeweitet werden.

Im Jahr 2012 wandte Evonik 393 Millionen € für Forschung & Entwicklung auf. Rund 15 Prozent davon flossen in die strategische Forschung. Die Creavis, die strategische Innovationseinheit des Konzerns, bearbeitet derzeit über 20 Projekte. Sie beschäftigt rund 145 Mitarbeiter, davon 130 in Deutschland. Allein in den vergangenen drei Jahren hat sie 20 erfolgreiche Projekte an die operativen Einheiten des Konzerns übertragen und damit neue Geschäfte für Evonik angestoßen. Dazu zählt unter anderem die Membrantechnologie SEPURAN® zur Aufbereitung von Biogas. Auch beim Aufbau der Biotechnologieplattform von Evonik spielten Forscher der Creavis eine wichtige Rolle.

Informationen zum Konzern

Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012 – ohne Real Estate - einen Umsatz von rund 13,4 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,4 Milliarden €.

Rechtlicher Hinweis

Soweit wir in dieser Pressemitteilung Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Prognosen oder Erwartungen der Aussagen mit bekannten oder unbekannten Risiken und Ungewissheit verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen können je nach Veränderung der Rahmenbedingungen abweichen. Weder Evonik Industries AG noch mit ihr verbundene Unternehmen übernehmen eine Verpflichtung, in dieser Mitteilung enthaltene Prognosen, Erwartungen oder Aussagen zu aktualisieren.