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Pressemitteilung
Standort Worms
12. Dezember 2013

Eine stimmige Exkursion für die TU Kaiserslautern

Die richtigen Nachwuchskräfte zu finden, ist keine einfache Sache. Besonders Ingenieure sind begehrt. Ein gutes Verhältnis zu Hochschulen und Lehrstühlen in den Ingenieursdisziplinen hilft dabei, sich schon früh als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Ein authentischer Eindruck ist wichtig. Dass dies für Evonik in Worms gut funktioniert hat, bewies das Fazit der Studenten der TU Kaiserslautern.
„Es war eine stimmige Exkursion mit wertvollen Informationen“, sagte Fabian Homberg, der Organisator seitens der VDI Studenten und Jungingenieure Kaiserslautern. Er betonte, dass es „nicht selbstverständlich ist, dass sich so viele Personen so viel Zeit nehmen.“ Christoph Stubbe kam mit auf die Exkursion nach Worms, „weil ich noch nicht viel über den Bereich der Kunststoffproduktion wusste. Es war super, dass wir alle Schritte der Wertschöpfung sehen konnten.“

Die angehenden Ingenieure interessierten sich besonders für die Einstiegsmöglichkeiten bei Evonik. Fragen dazu beantworteten Michael Hartenbach und zwei Kollegen aus dem Technischen Service, die selbst erst vor einigen Monaten den Einstieg bei Evonik gemacht haben. Matthias Platz und Anna Sabelfeld berichteten von ihren Erfahrungen als Berufseinsteiger. Den „praktischen Teil“ übernahm Dr. Hans-Gerhard Stadler. Mit ihm besichtigten die Studenten zwei MMA-Betriebe. Danach ging es zu den Formmassen-Anlagen, die Dr. Thorsten Goldacker vorstellte.

Auch die Forschung und Entwicklung ist in einem innovationsstarken Unternehmen wie Evonik wichtig. Daher war Dr. Markus Rossmeissl aus Darmstadt angereist, um seine Arbeit vorzustellen. Denn Forschungsprojekte in der Praxis werden unter anderen Bedingungen durchgeführt als an einer Hochschule: „An der Universität geht es naturgemäß in erster Linie um spannende neue Forschungsthemen. Darum geht es zwar in der industriellen Forschung auch. Jedoch nur dann, wenn Scale-up-Fähigkeit und Wirtschaftlichkeit belegbar sind.“

Bei der abschließenden Diskussionsrunde war wieder Dr. Udo Gropp dabei. Der Standortleiter hatte bereits am Morgen das Wormser Werk vorgestellt. Jetzt standen er und Experten den Studenten, die um einige Erfahrungen reicher waren, für abschließende Fragen zur Verfügung.