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Chemiepark Marl
15. April 2015

Evonik tut mehr für die Sicherheit

Erster Aktionstag zur allgemeinen Lkw-Kontrolle

Transporte von und zu Evonik sollen noch sicherer ankommen. Alle Transporte! Deswegen engagierte sich das Geschäftsgebiet Logistik von Evonik am Tag der Lkw-Kontrolle über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus für die Sicherheit im Transportwesen.

Gemäß dem Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR) kontrolliert Evonik schon bisher sämtliche Gefahrgut-Lkw sorgfältig hinsichtlich des technischen Zustands, der persönlichen Schutzausrüstung, Ladungssicherung, Verpackung und Kennzeichnung. An einigen Standorten gehören solche Kontrollen auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw bereits zum Alltag.

Am 15. April wurde dieses Vorgehen in einer Schwerpunktaktion auf alle großen deutschen Standorte und auf Antwerpen ausgeweitet. Führungskräfte und Mitarbeiter aus Logistik und Werkschutz von Evonik prüften auch im Chemiepark Marl für rund vier Stunden die Anlieferungen und den Versand auch durch Nicht-Gefahrgut-Lkw.

Dabei wurde die Bereifung genauso in Augenschein genommen wie der allgemeine Fahrzeugzustand und die Sicherungen der Ladung gegen Verrutschen. Die Prüfungen orientierten sich sofern anwendbar an den Kontrolllisten für Gefahrgut-Transporte.

„In der Vergangenheit sind bei Stichprobenkontrollen immer wieder Unzulänglichkeiten festgestellt worden“, erklärt Dr. Arndt Glowacki, Sicherheitsreferent Logistik. „Durch die Aktion soll den Logistikdienstleistern bewusst werden, dass Evonik das Thema Transportsicherheit auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw nicht auf die leichte Schulter nimmt.“

Auffälligkeiten bei den Kontrollen wurden in die Reklamationsdatenbank aufgenommen und an die Logistikdienstleister weitergegeben.

Vor allem hinsichtlich der Ladungssicherung stellten die Kontrol-leure aus dem Chemiepark Marl häufig kleinere Mängel fest. Bei einem Fahrzeug musste nachgesichert werden. Doch auch vor Abweisungen schreckten Logistik und Werkschutz nicht zurück: Eine angeknackste Windschutzscheibe und ein Reifenschaden schlossen eine Freigabe zur Beladung beziehungsweise Entladung aus.

Mit unangekündigten Wiederholungen dieser Aktion möchte Evonik darauf hinwirken, dass der Transport zu und von den Standorten auch bei Nicht-Gefahrgut-Lkw unter Einhaltung der vereinbarten und erforderlichen Regeln sicher erfolgt. Evonik möchte damit einen weiteren Beitrag zum Responsible Care der Chemischen Industrie in Europa leisten.