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Nachhaltigkeitsstrategie Evonik 2020+ verabschiedet


Mit der neuen Klima- und Nachhaltigkeitsstrategie 2020+ unterstreicht Evonik den Anspruch, Treiber bei der Lösung drängender Zukunftsfragen zu sein.


Die neue Strategie macht deutlich, wie wichtig es Evonik ist, Effizienz und Klimaverträglichkeit der eigenen Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Gleichzeitig erfüllt Evonik den Wunsch seiner Kunden, mehr Produkte und Lösungen auf den Markt zu bringen, die in der Anwendung einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Somit verringert Evonik einerseits den ökologischen Fußabdruck der eigenen Produktion und vergrößert gleichzeitig den Handabdruck, der sich aus der Anwendung seiner Produkte und Lösungen im Markt ergibt.
Die neue Strategie umfasst die Bausteine Klima, Wasser und Portfoliosteuerung.

Zentrales Klimaziel ist, die absoluten Treibhausgasemissionen von Evonik bis 2025 gegenüber dem Basisjahr 2008 zu halbieren. Ein interner CO2-Preis wird bestehende Planungsprämissen als zusätzlicher Indikator ergänzen. Ziel ist, künftige Preisentwicklungen bei Emissionen bereits heute angemessen in großen Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen.

Für Wasser als eines der zentralen Produktionsmittel von Evonik wird das bisherige Ziel einer konzernweiten Reduzierung des spezifischen Verbrauchs ersetzt durch die Einführung eines weltweiten Wassermanagementsystems. Auf dieser Grundlage sollen unter Berücksichtigung von Verfügbarkeitsprognosen maßgeschneiderte Vorsorgepläne für potenziell von Wasserstress betroffene Standorte entwickelt werden.

Bei der Weiterentwicklung des Produktportfolios werden die Ergebnisse der Nachhaltigkeitsanalyse in laufende Strategiedialoge einbezogen. Schon heute zahlen mehr als 80 Prozent des Konzernumsatzes von Evonik positiv auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein.