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Konzernrelevante Sustainable development Goals


Im Herbst 2015 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die sogenannten „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Die Ziele sollen bis 2030 in kooperativer Partnerschaft zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erreicht werden.
Evonik setzt sich seit einigen Jahren systematisch mit den SDGs auseinander. 2017 haben wir damit begonnen, den Beitrag unserer Produkte zur Erreichung der SDGs systematisch zu erfassen und darzustellen. Dabei hat sich gezeigt, dass viele unserer Produkte mit überdurchschnittlichem Nachhaltigkeitsnutzen auch gleichzeitig wichtige Wachstumstreiber sind.
2018 haben wir unsere Beschäftigung mit den SDGs weiter vertieft. Ergebnis ist ein eigenständiger Methodenansatz, der uns anhand qualitativer und quantitativer Kriterien hilft, die für den Evonik-Konzern besonders relevanten SDGs zu identifizieren.


Die für den Evonik-konzern besonders relevanten sUSTAINABLE DEVELOPMENT gOALS sind:
sdg12 responsible consumption and production
Sustainable Development Goal 13: Climate Action
UN Sustainable Development Goals Good Health and well-being
UN Sustainble Development Goals: Clean Water and Sanitation

In die Ermittlung der für Evonik konzernrelevanten SDGs sind 2018 sowohl geschäftsspezifische Faktoren eingeflossen, als auch solche, die aus Sicht unterschiedlicher Stakeholdergruppen von besonderer Relevanz sind.

einzelheiten zum gewählten Methodenansatz finden Sie hier:

Ein SDG hat Konzernrelevanz, wenn ein signifikant positiver oder negativer Einfluss von oder auf Evonik gegeben ist. Dieser Einfluss kann sowohl absolut als auch relativ (d.h. im Vergleich zum Einfluss eines etablierten Alternativproduktes) sein.
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Konzernrelevante SDGs 1
 

Um den Einfluss von Evonik zu bestimmen, haben wir ein mehrstufiges Gewichtungsverfahren entwickelt: Das gesamte Portfolio wurde in sogenannte Product-Application-Region-Combinations (PARCs) unterteilt (s. dazu das Framework des World Business Councils for Sustainable Development).(https://www.wbcsd.org/Projects/Chemicals/Resources/Framework-for-portfolio-sustainability-assessments) Entlang der Wertschöpfungsketten dieser PARCs (upstream, gate-to-gate, downstream) haben wir analysiert, ob es einen positiven, neutralen oder negativen Einfluss auf oder von Evonik hinsichtlich der SDGs und ihrer Unterziele gibt.
Wurde ein solcher Einfluss entlang der Wertschöpfungskette festgestellt und gehört die PARC zu einem Wachstumskern oder Innovationswachstumsfeld von Evonik, so haben wir pro SDG auch die Anzahl von PARCs mit Zugehörigkeit zu Wachstumskernen und Innovationswachstumsfeldern berücksichtigt.
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Grafik konzernrelevante SDGs
 

Die Bedeutung der SDGs für wichtige Stakeholder von Evonik sowie die Ergebnisse unserer Wesentlichkeitsanalyse sind als weitere Kriterien in das Verfahren eingeflossen.
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Grafik konzernrelevante SDGs 3
 

In Summe haben diese Analyseschritte die folgenden TOP 4-Positionen ergeben:
• SDG 12 Nachhaltige Konsum und nachhaltige Produktion

• SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz

• SDG 3 Gesundheit und Wohlergehen

• SDG 6 sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Mehr als 80 Prozent des Konzernumsatzes von Evonik zahlen heute bereits positiv auf die SDGs ein, rund 60 Prozent auf die vier als besonders relevant identifizierten SDGs.
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Grafik konzernrelevante SDGs 4