Nachhaltigkeitskonferenz 2021

Zum fünften Mal finden die Evonik-Perspektiven statt. Bitte melden Sie sich über den Link unten an.

Europa soll 2050 als erster Kontinent klimaneutral sein. Darauf zielt der Green Deal – das strategische Konzept, das die Präsidentin der EU-Kommission, Frau Dr. Ursula von der Leyen, im Dezember 2019 vorgestellt hat.

Ist die Umsetzung auf einem guten Weg oder bedeutet der Green Deal vor allem ein Mehr an Bürokratie und Regulierung? Und welchen Beitrag leisten Wirtschaft und Industrie zu einem klimaneutralen Europa?

Diese und weitere Aspekte wollen wir beleuchten und uns dazu mit Ihnen austauschen. Wir laden Sie herzlich ein zu unseren Evonik-Perspektiven mit dem Titel:

Einladung von Thomas Wessel, im Vorstand verantwortlich für Nachhaltigkeit

Keynote Speaker

Dr. Ursula von der Leyen

Präsidentin der Europäischen Kommission

Frau von der Leyen wird mit einem Grußwort zum Green Deal die Konferenz eröffnen.

Irene Binder

Direktorin Nachhaltigkeitstransformation
L'Oréal Österreich Deutschland

Teilnehmende Podiumsdiskussion

Dennis Radtke

Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP)

Mona Neubaur

Bündnis 90/Die Grünen
Landesvorsitzende NRW

Thomas Wessel

Personalvorstand und Arbeitsdirektor
Im Vorstand der Evonik Industries AG verantwortlich für Nachhaltigkeit

Mit den „Evonik-Perspektiven" haben wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF), ein Expertenforum etabliert, das sich fachkundig mit Schlüsselthemen nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzt.

"Lobby-Talk Brüssel"

Im "Lobby-Talk Brüssel" werden die folgenden Themen intensiv diskutiert.

Impuls

Martin Bornholdt, Geschäftsführender Vorstand, Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF)

Die Transformation hin zur Klimaneutralität erfordert ein Umdenken auf allen Ebenen – politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich. Damit verändert sich auch die Rolle von Industrie und Unternehmen. Sie sollen einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen leisten und als Ermöglicher der Transformation agieren. Um das zu schaffen, müssen jedoch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Und eines ist klar: Bei Klimaneutralität geht es nicht allein um die Rettung unseres Planeten, sondern auch um die Modernisierung der Wirtschaft der Europäischen Union.

Doch wie genau soll diese Transformation funktionieren? Vor welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen? Was sind die größten Hebel? Und wie müssen die politischen Rahmenbedingungen dafür aussehen?

In dem Deep Dive „Klimaneutralität bis 2050“ sollen diese Fragen kritisch beleuchtet und Lösungsansätze diskutiert werden.

Impuls

Carola Dittmann, Bereichsleiterin CSR und Mitbestimmung, Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE

Der Green Deal zielt auf den Übergang hin zu einer klimaneutralen, ressourcenschonenden und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Niemand soll dabei in sozialer Hinsicht zurückgelassen werden – weder Regionen noch Menschen. Dafür plant die EU finanzielle und technische Hilfen: Im Zeitraum 2021 – 2027 sind für die am meisten betroffenen Regionen mindestens 100 Milliarden Euro vorgesehen. Der „Mechanismus für einen gerechten Übergang“ soll Regionen, deren Wirtschaft überdurchschnittlich von fossilen Brennstoffen abhängig ist, in ihrem Strukturwandel unterstützen.

Doch reicht das aus und welche weiteren Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit auf dem Weg zur Klimaneutralität nicht die Schwächsten auf der Strecke bleiben?

Hierzu möchten wir uns mit Ihnen in unserem Deep Dive „Gerechter und inklusiver Übergang“ austauschen.

Impuls

Stefan Haver, Head of Sustainability, Evonik Industries AG

Die Europäische Union erkennt Sustainable Finance als einen wesentlichen Beschleuniger der angestrebten Umweltziele an. Der Finanzmarkt soll die Transformation der Realwirtschaft zu nachhaltigen Wirtschaftsformen unterstützen: Kapitalflüsse werden stärker auf nachhaltige Investments ausgerichtet, Umweltrisiken umfassender berücksichtigt und die Transparenz von Finanzprodukten gefördert.

Dazu hat die EU-Kommission eine Vielzahl regulatorischer Vorgaben auf den Weg gebracht. So etwa die Taxonomie-Verordnung mit ihren neuen Veröffentlichungspflichten.

Wie ist das zu beurteilen – können diese Maßnahmen zum gewünschten Wandel beitragen oder führen sie lediglich zu einem Mehr an Bürokratie?

Keynote "Alles anders"

Petra Pinzler ist Autorin und Journalistin (DIE ZEIT). Zuletzt hat sie in dem Buch "Vier fürs Klima" beschrieben, wie ihre Familie und sie versucht haben, ein Jahr lang den persönlichen CO2-Fußabdruck zu senken.

Moderation

Die digitale Nachhaltigkeitskonferenz wird von Conny Czymoch fachkundig moderiert.