Verantwortung

Wertschöpfungskette & Produkte

Together for sustainability

Die Vereinheitlichung globaler Standards in der Lieferkette schafft Transparenz und erleichtert es Lieferanten wie Kunden, Nachhaltigkeitsleistungen einzuschätzen und zu beurteilen. Dazu hat die chemische Industrie 2011 die Initiative „Together for Sustainability“ (TfS) gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Evonik Industries, BASF, Bayer, Henkel, Lanxess and Solvay. Seitdem haben sich Akzo Nobel, Arkema, azelis, Borealis, Brenntag, Clariant, corteva, covestro, DSM, Eastman, ICL, IFF, Kraton, Merck, Sanofi, Sika, syngenta, UPM, Wacker und Wanhua der Initiative angeschlossen.

Ziele von Together for Sustainability

Ziel von TfS ist die gemeinsame Entwicklung und Implementierung eines globalen Assessment- und Auditprogramms zur verantwortungsvollen Beschaffung von Gütern und Leistungen. In diesem Rahmen trägt TfS dazu bei, Umwelt- und Sozialstandards in den Lieferketten bewertbar zu machen und gezielt zu verbessern.
Die Mitgliedsunternehmen haben im Jahr 2019 weltweit 309 Audits und 4.499 Assessments initiiert.

Bewertungsaktivitäten von Evonik im Rahmen von TfS

2019 lag der Anteil der von uns vermittels Nachhaltigkeitskriterien bewerteten Lieferanten kritischer Rohstoffe bei rund 94 Prozent. Wir berücksichtigen dabei unter anderem Kriterien wie Länderrisiken, Liefersituationen sowie Marktverfügbarkeiten. Weitere wesentliche Lieferanten haben wir anhand von TfS-Assessments und -Audits überprüft.
Besonderes Augenmerk haben wir iin 2019 auf den Nachfolgeprozessdurchgeführter Audits und Assessments gelegt. Korrekturmaßnahmen wurden bei 19 Lieferanten angestoßen, bei denen der Auditbericht Hauptabweichungen oder kritische Abweichungen aufwies. Bei sieben Lieferanten zeigte das Assessment,
dass Nachhaltigkeitsthemen nur unzureichend behandelt werden. Auch in diesen Fällen haben wir Korrekturmaßnahmen eingeleitet.
Bei den über TfS auditierten Lieferanten wurden 2019 Mängel in Bezug auf die Umsetzung von Umweltmaßnahmen sowie Verbesserungspotenzial im Bereich Arbeitssicherheit identifiziert.
Keiner der überprüften Lieferanten zeigte erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt oder hat erhebliches Verbesserungspotenzial in sozialen Aspekten der Geschäftstätigkeit. Kinderarbeit und Zwangsarbeit wurden in den Vor-OrtÜberprüfungen nicht festgestellt. Auch Fälle von eingeschränkter Vereinigungsfreiheit oder Diskriminierung traten nicht auf.

2019 haben wir insgesamt 26 Standorte von Lieferanten zu Nachhaltigkeitsstandards auditiert und 117 Nachhaltigkeitsbewertungen initiiert.

Die aktive Mitarbeit an TfS hat für uns einen hohen Stellenwert. Sowohl in Deutschland als auch in den Regionen Nord- und Südamerika sowie Asien bestehen TfS-Arbeitsgruppen, in denenEvonik-Mitarbeiter vertreten sind.

2019 fanden eine durch Evonik organisierte TfS-Veranstaltung in Schanghai (China) zum Thema "Nachhaltigkeit in der Lieferkette" statt.

Als Mitglied der Initiative stellt sich Evonik selbst den Bewertungen von TfS. Mit dem Gold-Rating gehörte Evonik 2019 wiederholt zu den topbewerteten Lieferanten.